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Ostprignitz-Ruppin Neuruppin: Die meisten Förderprojekte gerettet
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin: Die meisten Förderprojekte gerettet
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02:16 11.01.2016
Die LEB war an zahlreichen Projekten in der Stadt beteiligt – so auch am Garten der Sinne des Mehrgenerationenhauses. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Trotz des Rückzuges der Ländlichen Erwachsenenbildung Prignitz-Havelland (LEB) aus Neuruppin wird das Gros der von der LEB angeschobenen Förderprojekte fortgeführt. Für 13 der 18 Maßnahmen sei „eine Weiterführung unter neuer Trägerschaft auf den Weg gebracht“ worden, sagte am Freitag Bernd Lüdemann, Chef des Jobcenters in Ostprignitz-Ruppin. Um welchen Träger es sich dabei handelt, das verriet Lüdemann nicht. Er verwies lediglich darauf, dass der neue Träger damit 59 Frauen und Männer zusätzlich beschäftige.

Bei den übrigen fünf Projekten der LEB war laut Lüdemann entweder das Ziel der Maßnahme erreicht oder es gab dafür keine Zuschüsse mehr vom Bund. „Auch in Trägerschaft der LEB wären diese Vorhaben nicht mehr gefördert worden.“ Die LEB hatte im vergangenen Jahr im Raum Neuruppin, Rheinsberg, Temnitz und Fehrbellin 18 Projekte mit 72 Teilnehmerplätzen.

Das Haus ging an den Landkreis

Im Herbst war bekannt geworden, dass die LEB Neuruppin aus wirtschaftlichen Gründen verlässt. Sie verkaufte ihr Haus an der Alt Ruppiner Allee, das sie vor fast 20 Jahren als möglichen Firmensitz aufgebaut hatte, an den Landkreis. Dieser will aus dem Gebäude ein Flüchtlingsheim für bis zu 120 Asylbewerber machen. Die Umbauarbeiten dafür sollen im Februar beginnen (die MAZ berichtete).

„Wir gehen davon aus, dass sich die LEB nicht grundsätzlich aus dem Landkreis zurückzieht“, sagte Amtsleiter Lüdemann. Immerhin ist die LEB weiterhin mit Projekten für gut 30 Arbeitslose im Raum Kyritz, Wusterhausen und Neustadt aktiv. Für einen Rückzug aus dieser Region gebe es bisher auch keinerlei Signale, betonte Lüdemann.

LEB-Chefin Birgit Habermann hatte seinerzeit den Rückzug des Bildungsträgers aus Neuruppin bedauert. Die LEB hätte aber keine andere Wahl gehabt, weil der Bund angesichts der sinkenden Erwerbslosenzahlen die Zuschüsse für den geförderten Arbeitsmarkt immer weiter gekürzt hat. Das macht vielen Fördergesellschaften zu schaffen. Die LEB hatte vier Mitarbeitern kündigen müssen und sich mit dem Jobcenter wegen der Übernahme der Projekte durch einen anderen Träger abgestimmt. Die LEB will sich nun auf ihre Standorte Friesack, Perleberg und Rathenow konzen­trieren.

Von Andreas Vogel

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