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Ostprignitz-Ruppin Neuruppin: Flucht als Theaterstück
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin: Flucht als Theaterstück
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00:18 17.04.2016
Etwa 50 Jugendliche und Erwachsene spielen and er Jugendkunstschule in Neuruppin regelmäßig Theater. Quelle: Peter Geisler/Archiv
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Neuruppin

Was, wenn in Europa Krieg wäre? Wenn in Deutschland ganze Städte in Schutt und Asche liegen würden? Wenn die Menschen hierzulande fliehen müssten, um ihr Leben zu retten oder weil sie keine Zukunft für sich inmitten von Trümmern sehen? Wenn deutsche Flüchtlinge in ein Land kämen, in dem sie zwar sicher sind, aber nicht einmal die Erlaubnis bekommen, dort die heimische Sprache zu lernen, um sich mit anderen Menschen verständigen zu können? Wie soll man sich so ein neues Leben aufbauen?

Schüler der Jugendkunstschule in Neuruppin haben versucht, sich vorzustellen, wie sich ein Flüchtling fühlen muss. Herausgekommen ist ein eindrückliches Theaterstück, so berührend, dass Kunstschulleiterin Monika Meichsner schwer beeindruckt ist von den Proben. „Ich bin richtig stolz, wie offen die Jugendlichen mit dem Thema umgehen.“

Neun junge Schauspieler proben mit einer Profidarstellerin

Acht Mädchen und ein Junge gehören zur Theatergruppe „Saynever“. Die Jugendlichen sind zwischen zwölf und 18 Jahren alt, einige spielen schon länger an der Jugendkunstschule Theater, andere haben gerade erst begonnen. Zusammen mit Schauspielprofi Tina Amon-Amonsen bereiten sie sich in diesen Tagen mit ihrem Stück „Und was, wenn hier Krieg wäre?“ auf die Brandenburgischen Amateurtheatertage vor. Für Kursleiterin Tina Amon-Amosen ist es zugleich das Debüt als Regisseurin.

Etwa 50 Jugendliche und Erwachsene probieren sich zurzeit in der Theatersparte der Jugendkunstschule aus. Die Gruppe „Saynever“ ist eine von fünf.

Premiere: Mit ihrem selbst geschriebenen Stück fahren die jungen Schauspieler aus Neuruppin vom 5. bis 7. Mai zu den Brandenburgischen Amateurtheatertagen nach Rüdersdorf. Premiere wird „Und was, wenn hier Krieg wäre?“ aber in Neuruppin haben. Zu sehen ist es am Sonnabend, 23. April, ab 19.30 Uhr im Theatersaal im Vorderhaus des Stadtgartens am Rheinsberger Tor. Eine zweite Vorstellung ist am Sonntag, 24. April, um 16 Uhr geplant.

Von Reyk Grunow

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