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Ostprignitz-Ruppin Neuruppin: „Fontane-Imbiss“ – darf man das?
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin: „Fontane-Imbiss“ – darf man das?
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02:15 25.01.2016
Das Team des Fontane-Döner in Neuruppin. Quelle: Luise Fröhlich
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Neuruppin

Dass Theodor Fontane als Marke oder Name für Imbisse und Dönerbuden in Neuruppin genutzt wird, scheint viele Menschen in der Stadt zu beschäftigen. Die Meinungen sind geteilt. Rein rechtlich spricht nichts gegen eine Benennung nach dem bedeutenden Dichter. Moralisch ist es hingegen für einige fragwürdig, für andere wiederum kein Grund zur Diskussion (siehe Infokasten).

Volker Büttner ist Vorsitzender des Kulturbeirates Neuruppin und kennt die beiden Fontane-Imbisse. „Ich werde das nicht verurteilen“, sagt er. „Die beiden Unternehmer versprechen sich möglicherweise etwas davon, zum Beispiel dass der Name ihr Geschäft belebt“, vermutet Büttner. Aus seiner Sicht kann auch „Negativresonanz“ hilfreich sein. „Auch wenn schlecht darüber geredet wird, spricht man überhaupt darüber“, so Büttner. Gegen die Fontane-Buchhandlung und die gleichnamige Apotheke habe schließlich auch niemand etwas einzuwenden. Und wenn es danach geht, könne auch die Fontane-Therme als fragwürdig betrachtet werden.

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Neuruppin diskutiert darüber, ob man etwas so Banales wie eine Imbissbude nach dem großen Dichter Fontane benennen darf.

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Raymond Gerorbian (rechts im Bild) vom Fontane-Döner hat von seinen Gästen noch keine Beschwerden gehört und wollte mit der Namensgebung niemanden diskriminieren. Fontane gehört seiner Ansicht nach einfach zur Stadt, wie sein Geschäft auch. Ähnlich sieht das auch Stefan Zabel von Fontane’s Grill und Curry im Zentrum Neuruppins. Seiner Meinung nach vermarktet die Stadt Theodor Fontane an einigen Stellen eher noch zu wenig.

Von Luise Fröhlich

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