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Ostprignitz-Ruppin Neuruppin: Kurzer Prozess mit 30 Bäumen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin: Kurzer Prozess mit 30 Bäumen
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22:40 15.10.2015
Blick auf die Friedrich-Engels-Straße in Höhe Klosterstraße. Quelle: Mischa Karth
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Neuruppin

Fassungslos haben viele Passanten am Donnerstag das Schauspiel in der Neuruppiner Friedrich-Engels-Straße verfolgt. Auf dem Abschnitt zwischen Präsidenten- und Poststraße wurden rund 30 Bäume gefällt. „Das sieht hier aus wie nach dem Dritten Weltkrieg“, sagte eine Anwohnerin konsterniert und schüttelte den Kopf. Ein vorbeiradelndes Mädchen fasste zusammen, was fast alle Anwesenden in ähnlichen Worten äußerten: „Die armen Bäume!“ Meter um Meter arbeitete sich unterdessen ein Bagger vor, um die gefällten meterhohen Bäume am Rande der Fahrbahn zu stapeln.

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Kahlschlag: Alle Bäume auf dem derzeit gesperrten Abschnitt der Friedrich-Engels-Straße wurden abgeholzt.

Grund für den rigorosen Kahlschlag in der Innenstadt ist die Sanierung der Friedrich-Engels-Straße in den kommenden Monaten. Die Stadtwerke haben in dieser Woche mit den Bauarbeiten begonnen – dafür mussten nun die Bäume weichen. „Wir setzen nur das Konzept um, das wir von der Stadt erhalten haben“, sagte Stadtwerke-Chef Joachim Zindler.

Dieses Konzept, das unter anderem auch im Sanierungsbeirat der Stadt Thema war, sieht für die Friedrich-Engels-Straße eine veränderte Straßenachse und Parkbuchten vor. Zwar ist auch das Pflanzen junger Bäume geplant, doch wieso deshalb das ganze bisherige Grün weichen musste, dafür hatten die wenigsten Passanten Verständnis – zumal die neuen Pflanzen zum Teil nur einen halben Meter neben den alten stehen sollen.

Von Mischa Karth

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