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Neuruppin: Kurzer Prozess mit 30 Bäumen

Sanierung der Friedrich-Engels-Straße Neuruppin: Kurzer Prozess mit 30 Bäumen

Die Sanierungsarbeiten für die Neuruppiner Friedrich-Engels-Straße haben begonnen. Am Donnerstag fielen 30 meterhohe Bäume auf dem Abschnitt zwischen Präsidenten- und Poststraße der Kettensäge zum Opfer. Viele Passanten zeigten sich von den Bildern geschockt.

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Blick auf die Friedrich-Engels-Straße in Höhe Klosterstraße.

Quelle: Mischa Karth

Neuruppin. Fassungslos haben viele Passanten am Donnerstag das Schauspiel in der Neuruppiner Friedrich-Engels-Straße verfolgt. Auf dem Abschnitt zwischen Präsidenten- und Poststraße wurden rund 30 Bäume gefällt. „Das sieht hier aus wie nach dem Dritten Weltkrieg“, sagte eine Anwohnerin konsterniert und schüttelte den Kopf. Ein vorbeiradelndes Mädchen fasste zusammen, was fast alle Anwesenden in ähnlichen Worten äußerten: „Die armen Bäume!“ Meter um Meter arbeitete sich unterdessen ein Bagger vor, um die gefällten meterhohen Bäume am Rande der Fahrbahn zu stapeln.

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Am Donnerstag wurden in der Friedrich-Engels-Straße in Neuruppin rund 30 Bäume gefällt. Viele Passanten waren vom Anblick schockiert. Grund für die Abholzung ist die Sanierung der Straße.

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Grund für den rigorosen Kahlschlag in der Innenstadt ist die Sanierung der Friedrich-Engels-Straße in den kommenden Monaten. Die Stadtwerke haben in dieser Woche mit den Bauarbeiten begonnen – dafür mussten nun die Bäume weichen. „Wir setzen nur das Konzept um, das wir von der Stadt erhalten haben“, sagte Stadtwerke-Chef Joachim Zindler.

Dieses Konzept, das unter anderem auch im Sanierungsbeirat der Stadt Thema war, sieht für die Friedrich-Engels-Straße eine veränderte Straßenachse und Parkbuchten vor. Zwar ist auch das Pflanzen junger Bäume geplant, doch wieso deshalb das ganze bisherige Grün weichen musste, dafür hatten die wenigsten Passanten Verständnis – zumal die neuen Pflanzen zum Teil nur einen halben Meter neben den alten stehen sollen.

Von Mischa Karth

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