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Ostprignitz-Ruppin Erstmals unter sechs Prozent
Lokales Ostprignitz-Ruppin Erstmals unter sechs Prozent
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18:45 29.06.2018
Den Jobcentern fällt es immer schwerer, freie Stellen zu vermitteln. Quelle: Friedrich Bungert
Neuruppin

Erstmals ist die Zahl der offiziell registrierten Erwerbslosen im Bereich der Arbeitsagentur Neuruppin unter die 6-Prozent-Marke gefallen – allerdings ist das nur wegen der besonders guten Entwicklung auf den Arbeitsmärkten in Oberhavel und Havelland gelungen. Im Havelland fiel die Quote auf 5,3 Prozent, in Oberhavel auf 5,4 Prozent, während die Quote in Ostprignitz-Ruppin im Juni 6,5 Prozent beträgt und in der Prignitz 7,4 Prozent.

Die „gute wirtschaftliche Lage“ auf dem Arbeitsmarkt in der gesamten Region sei ungebrochen, sagte am Freitag Nadja Heidrich, die stellvertretende Chefin der Neuruppiner Arbeitsagentur, bei der Präsentation der aktuellen Daten. Die Behörde ist für die vier Landkreise Prignitz, Ostprignitz-Ruppin, Oberhavel und Havelland zuständig.

900 offen Stellen in Ostprignitz-Ruppin

Das ist demnach auch an der weiterhin hohen Nachfrage von Betrieben nach Personal erkennbar. Allein in Ostprignitz-Ruppin gibt es derzeit 900 offene Stellen. Mehr als 300 entfallen auf die Bereiche Produktion und Fertigung, 140 auf die Gesundheits- und Sozialberufe sowie nochmals 140 auf Handel, Vertrieb, Tourismus. „Es wird immer schwieriger, diese Stellen zu besetzen“, sagte Behördensprecherin Melanie Speck. Das gelte ebenfalls für die Prignitz, so Speck. In der Prignitz sind gut 800 Stellen zu besetzen, davon knapp 300 im Bereich Produktion und Fertigung, rund 140 im Gesundheits- und Sozialbereich sowie 110 im Bereich Logistik.

Dabei gibt es auch in diesen zwei Landkreisen schon mehr sozialversicherungspflichtige Jobs als noch vor einem Jahr. In der Prignitz stieg die Zahl innerhalb von zwölf Monaten um 258 auf 26.928, in Ostprignitz-Ruppin sogar um 672 auf 35.310. Auffällig ist dabei das Steigen der Teilzeitarbeit. In der Prignitz verzeichnet die Statistik innerhalb eines Jahres einen Anstieg von fast acht Prozent, während die Zahl der Vollzeitstellen im gleichen Zeitraum um knapp zwei Prozent fiel.

Mehr Jobs, mehr Teilzeit

Etwas anders sieht es in Ostprignitz-Ruppin aus. Zwar gibt es auch hier einen Anstieg, nämlich um fast fünf Prozent. Doch legte ebenfalls die Zahl der Vollzeitstellen zu – wenn auch nur um 0,7 Prozentpunkte. Berücksichtigt werden muss allerdings bei dieser Statistik, dass ungeachtet tariflicher Einigung zur jeweiligen Wochenarbeitszeit alle Beschäftigungsverhältnisse unterhalb der 40-Stunden-Woche als Teilzeit gelten – egal, ob sie 20 Stunden die Woche betragen, 35 oder 38 Stunden die Woche. Ob und wann die Statistik angepasst wird, und beispielsweise unterscheidet zwischen Teilzeit, bei der der Lohn zum Leben reicht, und bei der die Betroffenen noch auf zusätzliche Einkommen angewiesen sind, das ist offen. Insgesamt entscheiden sich aber auch dank der positiven Lohnentwicklung immer mehr Menschen dafür, dass sie größeren Wert für mehr Zeit für ihre Familie und ihre Freizeit legen, sagte Heidrich.

Bemerkenswert ist, dass die Arbeitslosigkeit zurückgeht, obwohl der Bund weniger Geld für die Förderung bereitstellt.

Von Andreas Vogel

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