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Neuruppin: Ja zum Sonntagsverkauf

Keine Diskussion über Termine 2016 Neuruppin: Ja zum Sonntagsverkauf

Vor einem Jahr hatte Neuruppin verkaufsoffene Sonntage in der Stadt und den Ortsteilen generell abgelehnt: Aus dem gesamten Land ernteten die Stadtverordneten damals Unverständnis und Protest. Schließlich erlaubten sie für 2015 doch einige verkaufsoffene Sonntage. Jetzt geht es um die Termine im nächsten Jahr.

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Wenn das Reiz am Sonntag feiert, sollen 2016 auch die Läden öffnen dürfen.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Beruhigung für alle Händler und Geschäftsleute in Neuruppin: Auch im nächsten Jahr dürfen die Läden aller Voraussicht nach an vier Sonntagen öffnen. Der Hauptausschuss der Stadt hat dem Ansinnen der Unternehmen in dieser Woche schon mal zugestimmt. Den formalen Beschluss müssen zwar die Stadtverordneten fassen, doch das dürfte nur eine Formsache sein.

Vorgesehen sind verkaufsoffene Sonntage am 6. März 2016 zum Frühlingsfest im Ruppiner Einkaufszentrum (Reiz), am 9. Oktober zum Herbstfest im Reiz, am 27. November zum Advent in der Altstadt und am 18. Dezember zum Weihnachtsmarkt im Reiz.

Vor einem Jahr hatte der geplante Sonntagsverkauf in Neuruppin für monatelangen Streit gesorgt. Aus Sorge um die Mitarbeiter im Reiz und auch wegen einer grundsätzlichen Ablehnung der Geschäftstätigkeit am Wochenende wollten die Stadtverordneten für dieses Jahr gar keinen verkaufsoffenen Sonntag erlauben. Neuruppin war damals nahezu die einzige Stadt im Land, die Ladenöffnungszeiten an einem Sonntag generell ablehnte. Überall sonst sind verkaufsoffene Sonntage üblich. Das Nein der Neuruppiner Stadtverordneten sorgte dann auch für einen Aufschrei und Protest von Händlern und Verbänden. Am Ende änderten die Stadtverordneten ihre Meinung noch und erlaubten doch drei verkaufsoffene Sonntage; für den vierten geplanten Termin war es da schon zu spät.

Diesmal blieb jede Diskussion über die vier Termine 2016 aus. Allerdings hat die Stadtverwaltung auch gründlich vorgearbeitet. Auf Bitten des Erzbistums Berlin wurde der geplante Termin am Palmsonntag Ende März um einige Wochen vorverlegt. Die evangelische Kirchengemeinde hatte gar keine Bedenken gegen den Sonntagsverkauf. Lediglich die Gewerkschaft Verdi meldete sich auch in diesem Jahr mit Bedenken, die Angestellten könnten beim Einsatz am Sonntag benachteiligt sein.

Von Reyk Grunow

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