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Ostprignitz-Ruppin Großes Lob für die Kreisvolkshochschule
Lokales Ostprignitz-Ruppin Großes Lob für die Kreisvolkshochschule
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00:38 31.05.2018
Anke Unkenholt, die Leiterin der Kreisvolkshochschule in Ostprignitz-Ruppin. Quelle: Andreas Vogel
Neuruppin

Mit wenig Personal für eine große Programmvielfalt sorgen – die Leiterin der Kreisvolkshochschule, Anke Unkenholt, hat bei der Mitgliederversammlung des Brandenburger Volkshochschulverbandes großes Lob erfahren. „Engpässe wurden mit viel Engagement ausgeglichen“, sagte am Montag Evelyn Dahme, die Geschäftsstellenleiterin des Verbandes. Ostprignitz-Ruppin falle mit einer modernen Führung der Volkshochschule auf. Hervorzuheben seien nicht allein die Angebote für politische, sondern auch für die berufliche Bildung. Bei letzterer habe es trotz großer Konkurrenz, wie durch die Industrie- und Handelskammer (IHK), im vergangenen Jahr immerhin mehr als 420 Unterrichtseinheiten an den Standorten in Neuruppin, Kyritz und Wittstock gegeben. Bemerkenswert sei zudem, dass sich die Volkshochschule im Landkreis ebenfalls um Alphabetisierungskurse im sogenannten Grundbildungsprojekt kümmere. Dazu seien auch Angebote in der JVA Wulkow offeriert worden, so Dahme.

„Wir gehen zugrunde, wenn wir nicht gut sind“

Fürs nächste Jahr hat der Landesverband das Jahr der politischen Bildung ausgerufen, weil dann vor genau 100 Jahren die meisten Volkshochschulen gegründet wurden. Geplant sind deshalb eine lange Nacht der Weiterbildung und auch sogenannte Flashmobs, also scheinbar spontane Menschenaufläufe auf öffentlichen Plätzen. Zudem solle die Digitalisierung vorangetrieben werden, sagte Dahme. Ziel bleibe aber, Weiterbildung in möglichst angenehmer Atmosphäre anzubieten. Etwa 80 Prozent der Dozenten sind Hochschul-Absolventen. „Wir gehen zugrunde, wenn wir nicht gut sind“, sagt Dahme. Deshalb soll verstärkt auf die Qualität der Angebote geachtet werden.

Die Kreisvolkshochschule in Ostprignitz-Ruppin hat im vergangenen Jahr 216 Kurse angeboten, das sind 30 mehr als im Vorjahr. Zudem gab es einen Zuwachs von rund 150 auf 2250 Teilnehmer.

Von Andreas Vogel

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