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Neuruppin: Manege frei für das Zirkusprojekt

Training der Gaukler-Kids im JFZ Neuruppin: Manege frei für das Zirkusprojekt

20 Neuruppiner Kinder und Jugendliche erwischten einen ganz besonderen Ferienstart: Am Montag nahmen sie an einem Gaukler-Workshop im Rahmen eines Zirkusprojektes statt, bei dem sie Jonglieren, Einradfahren und andere akrobatische Tricks lernten. Der Unterhaltungskünstler Ingsen van Knudsen brachte sie im Jugend- und Freizeitzentrum (JFZ) ordentlich auf Trapp.

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Diese Gruppe traf sich am Montag zum Gaukler-Workshop.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Das Jugendfreizeitzentrum (JFZ) in Neuruppin verwandelte sich für den Gaukler-Workshop am Montag in eine kleine Turnhalle. Etwa 20 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 15 Jahren fanden sich dort zu Beginn der Winterferien für ein ganz besonderes Training zusammen. Der Unterhaltungskünstler Ingsen van Knudsen von ABC-Show brachte den Kindern jonglieren, balancieren und Einradfahren bei – und zwar so, dass die Kinder selbst zu Trainern werden können.

Anne Köppe und Andreas Weber sind Sozialarbeiter beim Verein Esta Ruppin und kümmern sich in Walsleben, Neuruppin und Blumenthal um das Zirkusprojekt „Relkuag eid“, „Die Gaukler“ rückwärts gelesen. Aktiv sind die Kinder an insgesamt neun Standorten im Landkreis. „Dieser Workshop ist ein Highlight des ganzen Zirkusprojekts“, sagte Anne Köppe. Denn dabei treffen sich Kinder mit den verschiedensten Vorkenntnissen. „Sie lernen hier mehrere Sachen. Einerseits natürlich die Technik, aber andererseits auch, wie sie die Tricks anderen beibringen können“, so Köppe weiter.

Das Werfen und Fangen der Bälle muss fürs Jonglieren gut geübt sein

Das Werfen und Fangen der Bälle muss fürs Jonglieren gut geübt sein.

Quelle: Peter Geisler

Die Kunst der Jonglage

Nach dem Theorie-Teil gab es in der Mittagspause erst einmal Pizza für alle. „Neben dem Aufwärmen der Muskeln ist es wichtig zu wissen, dass man nicht unmittelbar nach dem Essen loslegen sollte“, sagte Köppe. Ingsen van Knudsen führte die Kinder also langsam in die Kunst der Jonglage ein. Schon schnellten die ersten mit Sand gefüllten Bälle durch die Luft, eine Art Trockenübung, bevor es ans Jonglieren geht. Stabbalancieren stand als nächstes auf dem Plan, zuerst ohne Teller, danach mit. Auch das Jonglieren mit dem Diabolo, einem Doppelkegel, der an zwei Schnüren und einem Holzstab geführt wird, probte van Knudsen mit den kleinen Akrobaten. Zum Schluss war das Einradfahren dran.

Beim Stabbalancieren ist eine ausgefeilte Technik gefragt

Beim Stabbalancieren ist eine ausgefeilte Technik gefragt.

Quelle: Peter Geisler

Im Mittelpunkt steht bei all den Übungen das Miteinander der Kinder, die dadurch an ihren sozialen Kompetenzen arbeiten. Gefördert wird das Zirkusprojekt von der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) unter dem Motto „Zirkus macht stark“. Die Gauklerkids von Esta Ruppin gibt es seit 2010. Mittlerweile trainieren jährlich 120 Kinder und Jugendliche das Jonglieren, Stelzenlaufen oder Einradfahren.

Von Luise Fröhlich

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