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Ostprignitz-Ruppin Tod in Therme: Laut Polizei ein tragisches Unglück
Lokales Ostprignitz-Ruppin Tod in Therme: Laut Polizei ein tragisches Unglück
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11:36 19.02.2018
Therme mit Außenbecken in Neuruppin.  Quelle: Peter Geisler (Archiv)
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Neuruppin

 Ein 64 Jahre alter Mann aus Nordrhein-Westfalen ist am Dienstagabend bei einem Besuch in der Fontane Therme tödlich verunglückt. Der Mann sei offenbar kurz vor 20 Uhr an der Treppe zum Außenbecken ausgerutscht und mit dem Kopf gegen den Beckenrand gestoßen, sagte Neuruppins Polizeisprecherin Dörte Röhrs am Mittwoch.

Der sofort herbeigerufene Notarzt hat nur noch den Tod des Besuchers feststellen können. Auch die Neuruppiner Feuerwehr war mit drei Fahrzeugen und 15 Kameraden im Einsatz, helfen konnten die Einsatzkräfte dem Mann aber auch nicht mehr.

Polizei: sieht nach „tragischem Unglücksfall“ aus

„Es sieht nach einem tragischem Unglücksfall aus“, sagte die Polizeisprecherin. Jedoch werde geprüft, ob der Betreiber womöglich gegen Sicherungspflichten verstoßen habe. Denn die Treppe zum Außenbecken sei wegen der frostigen Temperaturen wohl vereist gewesen. Die Fontane Therme ist Teil des Vier-Sterne-Hotels Resort Mark Brandenburg.

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Resort Mark Brandenburg in Neuruppin: Blick vom Balkon auf den Ruppiner See.

Außenbecken weiter nutzbar

Das Landesamt für Arbeitsschutz wird nicht ermitteln – weil kein Arbeitnehmer der Therme, sondern eine Privatperson betroffen sei, sagte eine Sprecherin. Der Betrieb in der Therme ging Mittwoch früh ab 10 Uhr normal weiter – „auch wenn wir den Tag diesmal nicht mit einem Lächeln begonnen haben“, sagte Geschäftsführerin Martina Jeschke. Demnach können die Gäste das Außenbecken stets auf eigene Gefahr nutzen. „Wir haben nichts gesperrt“, so Jeschke.

Deutschlandweit jährlich 36.000 Treppenunfälle

Generell scheint es den Betreibern überlassen zu sein, ob sie den Zugang zu den Außenbecken bei Frost sperren oder die Benutzung auf eigene Gefahr erlauben. Eine Empfehlung oder Richtlinie dafür gibt es jedenfalls weder vom Brandenburgischen Kurorte- und Bäderverband noch von der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen. Eine sogenannte Unfallverhütungsvorschrift schreibt lediglich vor, dass die Oberflächen von Treppen „rutschhemmend“ sein müssen und dass bei Außentreppen „gegebenenfalls“ eine „ausreichend große Überdachung oder Abschirmung“ erforderlich sei. Laut dem Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand gibt es in Deutschland jährlich etwa 36 000 Treppenunfälle, davon etwa 800 mit bleibenden Körperschäden – und weniger als zehn Todesfällen.

Von Andreas Vogel

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