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Neuruppin: Mehr Kinder als gedacht

Geburten sinken vorerst nicht Neuruppin: Mehr Kinder als gedacht

Für ihre Kitas und Schulen muss die Fontanestadt Neuruppin in den nächsten Jahren wohl mehr Geld ausgeben, als bisher angenommen. Nach den neuesten Schätzungen wird Neuruppin bis auf Weiteres wohl mehr Kinder haben, als die Statistiker bisher ausgerechnet hatten. Kitas, die geschlossen werden sollten, bleiben offen. Horte müssen saniert werden.

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Weil es mehr Kinder gibt als erwartet, muss der Hort an der Franz-Mehring-Straße erweitert werden.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. In Neuruppin werden in den nächsten Jahren viel mehr Kinder leben als bisher angenommen. Zu diesem Schluss kommt Sozialdezernent Thomas Fengler, nachdem jetzt erste Daten für die neue Schulentwicklungsplanung im Rathaus vorliegen. Demnach braucht die Stadt in den nächsten zehn Jahren deutlich mehr Platz in Kitas und Schulen als zuletzt gedacht.

2010 hatten die Stadtverordneten einen „kommunalen Bildungsplan" beschlossen. Forscher hatten dafür ausgerechnet, dass voraussichtlich ab 2014 oder 2015 die Zahl der Geburten drastisch sinken wird. 2025 sollten nach diesem Rechnung nur noch etwa halb so viele Kinder geboren werde wie etwa im Jahr 2010.

Neue Schätzung: Bis 2025 bleibt die Zahl der Geburten etwa konstant

Diese Daten sind inzwischen völlig überholt. Nach der neue Prognose sieht Neuruppins Zukunft rosiger aus. Den erwarteten Geburtenknick wird es vorerst wohl doch nicht geben, erklärte Fengler am Montag in der Stadtverordnetenversammlung: „Bis 2025 mindestens noch gehen wir von einem relativ stabilen Geburtenaufkommen aus.“ Heiß in etwa: In den nächsten zehn Jahren wird sich an der Zahl der Kinder wenig ändern. Zurzeit werden etwa 250 Kinder jedes Jahr in Neuruppin geboren.

Auch das Land hatte seine Einwohnerstatistik zuletzt korrigiert. Dort rechnen die Statistiker zwar immer noch damit, dass die Stadt Neuruppin bis 2030 Einwohner verlieren wird – aber sehr viel weniger früher angenommen.

Drei kleine Kitas werden doch nicht geschlossen

Die Zahlen haben Folgen. Noch vor eine Jahr war die Rede davon, dass wohl drei kleinen Kitas in absehbarer Zeit schließen werden, weil sie nicht mehr nötig sind. Das ist jetzt ganz anders: Von einer Schließung will Fengler nicht mehr reden. Er geht inzwischen viel mehr davon aus, dass alle städtischen Kindergärten bis auf Weiteres gebraucht werden. Neuruppin betreibt neun eigene Einrichtungen mit Platz für etwa 800 Kita- und Krippenkinder.

Auswirkungen hat die neue Prognose auch auf die fünf städtischen Schulhorte. In Gildenhall ist ohnehin schon geplant, den Hort komplett zu sanieren. Aber auch für den Hort der Karl-Liebknecht-Schule wird dringend Geld gebraucht. Der Andrang dort ist so groß, dass der Schulhort im nächsten Jahr unbedingt erweitert werden muss.

Von Reyk Grunow

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