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Ostprignitz-Ruppin Neuruppin: Millionen für sicheres Internet
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin: Millionen für sicheres Internet
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00:27 14.12.2015
Der Rohbau für das neue Rechenzentrum steht schon, jetzt wird die komplexe Technik installiert. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Der Internet- und Kabelfernsehanbieter RFT Kabel investiert in Neuruppin einen zweistelligen Millionenbetrag in den Bau eines hochmodernen Rechenzentrums. Das Gebäude, vollgestopft mit neuester Technik, entsteht derzeit auf einem Grundstück an der Heinrich-Rau-Straße.

RFT nutzt zurzeit noch ein Gebäude auf dem Gelände der Stadtwerke. Das ist aber eigentlich schon lange zu klein und bietet zudem nicht genügend Sicherheit, sagt RFT-Geschäftsführer Stefan Tiemann: „Deshalb haben wir uns entschieden, in Neuruppin Eigentum zu schaffen.“

Die Firma RFT Kabel hat ihren eigentlichen Firmensitz in Brandenburg  an der Havel. 2007 hatte das Unternehmen die Breitbandkabel-Gesellschaft (BKG) in Neuruppin übernommen und mit ihr einige tausend Kunden in der Fontanestadt. Die frühere BKG firmiert heute als RFT Kabel Nord und ist eine hundertprozentige Tochter der Muttergesellschaft in der Stadt Brandenburg.

Über das sogenannte Breitbandnetz bietet RFT neben Kabelfernsehen auch schnelles Internet und Telefonanschlüsse an. Das Unternehmen betreibt ein Kabelnetz, das von Kyritz im Norden bis Luckenwalde südlich von Berlin reicht und versorgt nach eigenen Angaben rund 90 000 Haushalte und Firmen in mehr als 20 Städten mit schnellem Internet.

Das neue Rechenzentrum schafft zusätzliche Sicherheit

Neuruppin spiele dabei eine wichtige Rolle, sagt Tiemann. Das gilt in doppelter Hinsicht. Das neue Rechenzentrum wird zum einen zusätzliche Sicherheit für alle Kunden schaffen. Künftig werden in Neuruppin dieselben Signale ins Netz eingespeist, wie in Brandenburg an der Havel. Sollte eine der beiden Zentralen einmal ausfallen – etwa bei einem Gewitter oder durch einen technischen Defekt – kann die andere Zentrale die Versorgung sämtlicher RFT-Kunden im Land übernehmen, ohne dass die Kunden von dem Wechsel überhaupt etwas mitbekommen. Dazu Stefan Tiemann: „Neuruppin ist damit für uns genau so wichtig wie unser Standort Brandenburg.“

Zum anderen spielt das neue Rechenzentrum bei den Zukunftsplänen des Unternehmens eine zentrale Rolle. Künftig will RFT seinen Kunden weitere Internet-Dienste anbieten. Da geht es um die Speicherung von großen Datenmengen von ganzen Unternehmen, aber auch um die Ausgliederung der gesamten Rechenleistung von Firmen. Statt im eigenen Haus könnten diese ihre Computer künftig zum Beispiel im neuen RFT-Rechenzentrum in Neuruppin betreiben lassen.

Das wird mit besonderer Sicherheitstechnik ausgestattet. Zutritt erhalten nur ausgewählte Mitarbeiter, die dazu mehrere Kontrollen passieren müssen. Eine moderne Meldeanlage versucht, Feuergefahren schon im Voraus zu erkennen, noch bevor es zu einem Brand kommen kann. Und eigene Notstromgeneratoren sorgen dafür, dass die Server im Rechenzentrum auch dann weiterlaufen, wenn die Stromversorgung einmal ausfallen sollte.

Der Rohbau des Rechenzentrums ist schon fertig, in den kommenden Monaten wird die komplexe Technik installiert. Voraussichtlich im Februar soll die Neuruppiner Zentrale dann ans Netz gehen. Dazu müssen noch tausende Glasfasern umverlegt und an die neue Computerzentrale angeschlossen werden. Das soll spät nachts erfolgen, um eventuelle Störungen für die Kunden so gering wie möglich zu halten.

Von Reyk Grunow

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