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Ostprignitz-Ruppin Bombendrohung: Ermittlungen laufen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Bombendrohung: Ermittlungen laufen
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14:31 08.10.2018
Auf der Raststätte "Linumer Bruch" war am Morgen des 10. Juli wegen eines Drohanrufes Bombenalarm ausgelöst worden. Die Polizei musste den Rasthof und die Tankstelle evakuieren. Quelle: Julian Stähle
Neuruppin/Berlin

Auch drei Monate nach der vorläufigen Festnahme eines 28-jährigen Berliners ist unklar, warum der Mann Bombendrohungen gegen drei Autobahnraststätten in Brandenburg sowie gegen eine Förderschule in Berlin-Wittenau erhoben hat. „Die Ermittlungen dauern noch an“, sagte Martin Steltner, der Sprecher der Berliner Generalstaatsanwaltschaft auf Nachfrage.

Die Wohnung durchsucht

Steltner ließ offen, ob es Hinweise auf politische oder andere Motive für die Drohanrufe gibt. Gegen den Mann läuft ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts, den öffentlichen Frieden durch das Androhen von Straftaten gestört zu haben. Der Verdächtige muss deshalb mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe rechnen.

Die Berliner Polizei war bei ihren Ermittlungen wegen der Bombendrohung Ende Juni gegen die Förderschule auf den 28-Jährigen gestoßen und hatte deshalb einen Durchsuchungsbefehl beantragt. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt wurden auch die Brandenburger Polizisten auf den Berliner aufmerksam.

Hunde fanden keinen Sprengstoff

Er wird verdächtigt, am 2. Juli per Telefon bei der Autobahnraststätte Stolper Heide an der A111 eine Explosion angekündigt zu haben sowie tags darauf beim Autohof Oberkrämer an der A10. Am 10. Juli wurde dann an der Raststätte Linumer Bruch an der A24 telefonisch angekündigt, dass gegen 7.40 Uhr dort eine Bombe hochgehen werde. Die Raststätte war daraufhin sofort gesperrt, geräumt und mit speziell ausgebildeten Hunden nach Sprengstoff abgesucht worden. Dabei wurde aber nichts Verdächtiges gefunden.

Der 28-jährige Berliner war nach seiner Vernehmung durch die Polizei wieder entlassen worden, weil in seiner Wohnung keinerlei Materialien gefunden wurden, die auf den Bau von Bomben oder entsprechende Vorbereitungen hindeuten.

Von Andreas Vogel

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