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Neuruppin: Mobiles Team soll bei Integration helfen

Mehr Stellen für die Jugendarbeit Neuruppin: Mobiles Team soll bei Integration helfen

Damit Flüchtlingskindern die schulische Integration erleichtert wird, will Ostprignitz-Ruppin ab Januar ein mobiles Integrationsteam bilden. Dieses soll aus bis zu fünf zusätzlichen Sozialarbeitern bestehen. Möglich wird das, weil das Land seine Förderung der Kinder- und Jugendsozialarbeit aufstockt. Der Kreis muss aber das Gros der Kosten übernehmen.

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Ein mobiles Sozialarbeiterteam soll bei der schulischen Integration von Flüchtlingskindern helfen.

Quelle: dpa

Neuruppin. Ab dem nächsten Jahr soll ein mobiles Integrationsteam, das aus bis zu fünf zusätzlichen Sozialarbeitern besteht, bei der schulischen Integration von Flüchtlingskindern im Landkreis helfen. Möglich wird das, weil das Land seine Förderung für die Kinder- und Jugendarbeit aufstockt. In Ostprignitz-Ruppin werden ab Januar 30 Vollzeitstellen mit je 25 Prozent gefördert, fünf mehr als bisher. Allerdings muss der Landkreis bei allen geförderten Stellen für die Kinder- und Jugendsozialarbeit 75 Prozent der Kosten übernehmen.

Gleichwohl hat der Jugendhilfeausschuss am Dienstag in Neuruppin der Aufstockung der Jugendarbeit zugestimmt. Allerdings sollen die neuen Stellen nicht alle an den Oberschulen im Landkreis entstehen, wie sich dies das Land eigentlich gewünscht hat. „Jede unserer sieben Oberschulen verfügt bereits über einen Sozialarbeiter“, sagte am Mittwoch Jugendamtsleiter Andreas Liedtke. Diese werden schon vom Land und dem Landkreis finanziert – bis auf den Sozialarbeiter, der an der Carl-Diercke-Schule in Kyritz arbeitet. Die Kosten dafür hat bisher die Knatterstadt übernommen. Ab Januar soll diese Stelle nun ebenfalls über das Förderprogramm finanziert werden.

Viele Lehrer fühlen sich allein gelassen

Das Land sei offen für den Vorstoß gewesen, mit den zusätzlichen Sozialarbeitern bei der Inte­gration von Flüchtlingskindern zu helfen, sagte Liedtke. Denn auch die Mädchen und Jungen von Asylbewerbern und Flüchtlingen unterliegen der Schulpflicht, wenn sie dem Kindergartenalter entwachsen sind. Viele Lehrer fühlen sich aber allein gelassen und überfordert, wenn sie im laufenden Schuljahr immer wieder Kinder aus verschiedenen Staaten in den Klassen unterrichten sollen. An dieser Stelle sollen die zusätzlichen Sozialarbeiter des mobilen Integrationsteams helfen.

Allerdings ist offen, wie viele schulpflichtige Mädchen und Jungen der Landkreis in den nächsten Monaten aufnehmen soll. „Wir werden vom Land im Vorfeld nicht über das Alter und die Nationalität der aufzunehmenden Flüchtlinge informiert“, sagte der Jugendamtsleiter. „Wir müssen deshalb einfach flexibel sein.“

Derzeit gibt es im Landkreis 36 Sozialarbeiter, die sich um die Kinder- und Jugendsozialarbeit kümmern. Denn das Jugendamt vergibt meist keine ganzen, sondern nur Dreiviertel-Stellen.

Von Andreas Vogel

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