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Ostprignitz-Ruppin Ein Wanderweg von Wustrau nach Liebenberg
Lokales Ostprignitz-Ruppin Ein Wanderweg von Wustrau nach Liebenberg
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15:52 16.07.2018
Peter Krause, Chef des Tourismusverbandes Ruppiner Seenland Quelle: Andreas Vogel
Neuruppin

Rechtzeitig zum 200. Geburtstag von Theodor Fontane soll im nächsten Frühjahr in der Region ein neuer Wanderweg ausgeschildert werden, und zwar zwischen dem Brandenburg-Preußen Museum in Wustrau und dem Schloss Liebenberg im Löwenberger Land.

Von Fontane erwähnt

„Wir erhoffen uns damit vor allem einen Zuspruch von Wanderern aus Berlin“, sagte am Montag Peter Krause, der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Ruppiner Seenland. Seien doch beide Orte an das Verkehrsnetz der Bahn angeschlossen, so dass Wanderer sowohl in Wustrau-Radensleben als auch in Liebenberg starten und im jeweils anderen Ort mit der Bahn wieder in Richtung Heimat fahren könnten.

Sowohl Schloss Liebenberg als auch Wustrau hat Fontane in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ beschrieben, Liebenberg in seinem Buch „Fünf Schlösser“ von 1889. Von Wustrau schien der große Dichter angetan zu sein. Er schrieb von „sauberen“ und „von Wohlstand zeugenden Bauernhäusern“ im Ort.

Die genaue Route steht noch nicht fest

Die genaue Wanderstrecke zwischen Wustrau und Liebenberg steht noch nicht fest. Derzeit ist der Neuruppiner Olaf Wolff dabei, die Wege abzulaufen. Ziel sei, nicht so viel auf Asphalt zu laufen, so Wolff. Folglich wird der Wanderweg wohl nicht zwischen Herzberg und Liebenberg großteils an der Bundesstraße B167 verlaufen. Bis zum Herbst soll der genaue Verlauf aber geklärt sein, damit der Weg rechtzeitig ausgeschildert und vielleicht auch der ein oder andere Rastplatz ausgeschildert werden kann. „Wir wollen den Weg ab April anbieten“, sagte Tourismuschef Krause.

Der Experte ist mit der bisherigen Tourismussaison ganz zufrieden. Allein bis April waren knapp zwei Prozent mehr Touristen im Ruppiner Seenland registriert worden als im vergangenen Jahr. Damals wurden in der Reiseregion, zu der der Altkreis Neuruppin und der Landkreis Oberhavel gehören, gut 1,53 Millionen Übernachtungen gezählt.

570.000 Übernachtungen in Rheinsberg

Krause rechnet für dieses Jahr mit ähnlichen Zahlen. Jedoch werden die Übernachtungen aus dem Altkreis Kyritz fehlen, weil sich die sogenannte Kleeblattregion mit Wusterhausen und Neustadt dem Tourismusverband Prignitz angeschlossen hat. Diese hatte laut Krause in den vergangenen Jahren knapp 60.000 Übernachtungen pro Jahr. Zum Vergleich: Allein in der Touristenhochburg Rheinsberg gab es im vergangenen Jahr gut 570 000 Übernachtungen.

Von Andreas Vogel

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