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Neuruppin: Neues Bündnis für Umweltbildung

Verbund für Bildung und Nachhaltigkeit Neuruppin: Neues Bündnis für Umweltbildung

Stephan Lehmann, Projektleiter der Umweltagentur Kyritz des Stattwerke-Vereins, hat ein großes Ziel vor Augen. Er will die vielseitigen Themen Nachhaltigkeit und Umweltbildung ans Volk bringen. Dafür hat er ein Bündnis initiiert, das Mitte Februar offiziell gegründet wurde. Die ersten vielversprechend Projekte sind bereits in Arbeit.

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Der Walderlebnispfad in Stendenitz als gutes Beispiel: Das neu gegründete Bündnis will Kindern den nachhaltigen Umgang mit der Umwelt näher bringen.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Der Nordwesten Brandenburgs hat Nachholebedarf, findet Stephan Lehmann, Projektleiter der Umweltagentur Kyritz vom Verein Stattwerke – vor allem, was den nachhaltigen Umgang mit der Umwelt angeht. Aus dem Wunsch heraus, den Menschen dieses spezielle und weitgefächerte Thema näher zu bringen, hat Lehmann ein Bündnis initiiert. Es trägt den Namen „Regionaler Verbund für Bildung und Nachhaltigkeit“ und wurde in der vergangenen Woche in Neuruppin gegründet. Erste Projekte sind bereits in Arbeit, verrät Lehmann.

Der Bündnisgründung ging im September eine Umfrage unter Unternehmern, Politikern, Vereinen, Schulen und Kitas im Landkreis Ostprignitz-Ruppin voraus. Die sollte zeigen, welche Sorgen und Probleme es hinsichtlich des gegenwärtigen Lebensstils und der Zukunftsfähigkeit im Kreis gibt. Lehmann war auf der Suche nach Experten, die das Thema Nachhaltigkeit massentauglich rüberbringen können und wurde zuerst kaum fündig. Daraufhin bewarb er sich beim Brandenburgischen Ministerium für Ländliche Entwicklung (MLUL) um Fördermittel aus dem Programm für Bildung und nachhaltige Entwicklung (BNE). Auch die Stiftung „Natur im Norden“ fördert das Bündnis zugunsten der Umweltbildung.

Das Netzwerk besteht bereits aus 32 Mitgliedern

Zur Gründung kamen 80 Vertreter aus den verschiedensten Bereichen, die das Bündnis bereichern könnten, zusammen. 32 Mitglieder zählt Stephan Lehmann mittlerweile. „Das Netzwerk soll als Mittler und Akteur gleichzeitig auftreten“, erklärt er. Geplant ist beispielsweise eine mobile Umweltberatung an Schulen. Wohin die Reise des Bündnisses am Ende gehen wird, weiß Lehmann erst, wenn das Projekt richtig anläuft und sich die Akteure einbringen. Mit dabei ist unter anderem Landtagsabgeordnete Ulrike Liedtke, Bundestagsmitglied Kirsten Tackmann oder die Firma Hüffermann Transportsysteme aus Neustadt/Dosse als ein Beispiel für viele Unternehmen aus der Region.

Mit dem Transportsystemunternehmen etwa könne innerhalb des Bündnisses über Mobilität im ländlichen Raum gesprochen werden, so Lehmann. Auch die Waldarbeiterschule des Landesbetriebs Forst in Kunsterspring will mitarbeiten. „Da geht es dann um Themen wie Ressourcenoptimierung“, erklärt der Initiator. Vierteljährlich wollen sich die Bündnismitglieder künftig treffen. Die Projektarbeit soll nebenbei laufen und zunächst auch ehrenamtlich.

Von Luise Fröhlich

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