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Ostprignitz-Ruppin Neuruppin: Ohne Umwege zu einem Kita-Platz
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin: Ohne Umwege zu einem Kita-Platz
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00:18 02.04.2016
Jessica Elsner vom Jugendamt in Neuruppin stellte am Mittwoch das Elternportal vor. Quelle: Andreas Vogel
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Neuruppin

Ab sofort sollen es Eltern in Ostprignitz-Ruppin leichter haben, einen Kitaplatz für ihren Nachwuchs zu finden. Der Landkreis setzt dabei auf eine Software, die von einem Berliner Unternehmen entwickelt wurde und die sich das Jugendamt bereits im vergangenen Jahr angeschafft hat. Die Erwartungen an die Software sind ambitioniert. „Wir wollen dadurch mehr Service für die Eltern und die Träger der Kitas bieten und außerdem die Arbeit in der Verwaltung erleichtern“, sagte Andreas Liedtke, Leiter des Jugendamtes in der Kreisverwaltung, am Mittwoch in Neuruppin.

Kita-Planer ist schon in zehn Bundesländern im Einsatz

Liedtke glaubt, dass die Erwartungen nicht zu hoch gegriffen sind. Immerhin ist der sogenannte Kita-Planer bereits in zehn Bundesländern im Einsatz und wird dabei sowohl von kleineren Kommunen wie Fürstenwalde (Landkreis Oder-Spree) und Rathenow (Havelland) als auch in großen Städten wie Chemnitz und München genutzt. Hinzu kommt, dass sich das Jugendamt mit vielen Kitaträgern in Ostprignitz-Ruppin schon mit dem neuen System beschäftigt hat. Deshalb wurde die Software bereits in die Homepage der Kreisverwaltung integriert und findet sich dort sogar gleich auf der Startseite.

Eltern, die einen Kitaplatz suchen, füllen dazu einfach die Suchmaske aus. Bei dieser kann sowohl nach einer bestimmten Kita in einem bestimmten Ort als auch nach mehreren gesucht werden. Gewählt werden kann zudem nach den gewünschten Öffnungszeiten, der Altersgruppe für das Kind und ob es in einer Kita oder bei einer Tagespflege betreut werden soll. Die Eltern müssen dann lediglich noch ihren Namen und ihre Mail-Adresse eintragen. Ist kein Platz in den gewünschten Kitas frei, landet man auf einer Warteliste – und wird informiert, sobald ein Platz frei wird.

Die Software berücksichtigt Mehrfach-Wünsche

„Das persönliche Gespräch wird durch die Software nicht abgenommen“, betonte Liedtke. Auch der eigentliche Vertrag wird erst dann abgeschlossen, wenn sich die Eltern mit der Kita-Leitung einig sind. Der Vorteil für das Jugendamt ist, dass die Software Mehrfachmeldungen berücksichtigt und gleich tilgt, wenn der Vertrag zustande gekommen ist. „Wir wissen dann zeitnah, wie hoch der Bedarf ist und wie viele Plätze wo frei sind“, sagte Liedtke. Bis auf Fehrbellin und Wittstock beteiligen sich alle Kommunen aus Ostprignitz-Ruppin schon beim Start an dem zentralen Anmelde- und Informationssystem. Dieses bietet zudem die Möglichkeit, dass die Kitas kurz auf ihre Besonderheiten aufmerksam und damit auch Werbung für sich machen.

In der Vergangenheit hatte das allerdings kaum eine Einrichtung nötig. Viel mehr gab es vor allem in Neuruppin und Kyritz immer wieder einen Engpass an Kitaplätzen, so dass Eltern regelmäßig auf Wartelisten landeten und oft nicht wussten, ob und wann sie einen Betreuungsplatz für ihren Nachwuchs erhalten (die MAZ berichtete). Während sich in Neuruppin die Situation vor allem durch private Kitas etwas entspannt hat, wartet Kyritz noch auf die neue Einrichtung, die im August eröffnet werden soll. Derzeit werden in den 83 Kitas, die es in Ostprignitz-Ruppin gibt, mehr als 7000 Mädchen und Jungen betreut.

Von Andreas Vogel

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