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Ostprignitz-Ruppin Neuruppin: Osterberg bezahlt den Empfang
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin: Osterberg bezahlt den Empfang
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02:16 19.11.2015
Ralf Osterberg ist seit 2009 Sparkassenvorstand. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Rund 80 Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft erwartet am Dienstag Sparkassenvorstand Ralf Osterberg in der Zentrale der Bank am Neuruppiner Fontaneplatz. Osterberg wird 50.

Der gebürtige Spandauer zählt unter den Führungskräften der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin inzwischen zu den Urgesteinen. Seit Juli 1992 arbeitet er bei der Sparkasse in der Fontanestadt. Sein Handwerk hat er zuvor ab Mitte der 80er Jahre bei der Sparkasse in Berlin-West gelernt. Im Januar 1990 wechselte der damals noch leidenschaftliche Handballspieler nach Ost-Berlin zur Deutschen Girozentrale, die alle Brandenburger Sparkassen betreute und auf die Einführung der D-Mark sowie das westdeutsche Zahlungssystem vorbereitete. „Das Ziel war eigentlich eine Landesbank für alle ostdeutschen Länder“, sagt Osterberg.

Doch dazu kam es nicht: Die Sparkasse in Thüringen zog eine Vereinigung mit der Landesbank Hessen vor, die Sparkasse von Sachsen-Anhalt schloss sich der Norddeutschen Landesbank (Nord LB) an. Also verließ Osterberg die Deutsche Girozentrale, bei der er sich um die Unternehmensberatung für die Sparkassen in Brandenburg gekümmert hatte und landete in der Fontane­stadt. Die Region war ihm durchaus vertraut. „Schon meine Urgroßmutter hat viel von der Sommerfrische erzählt, die sie meist in Neuruppin verbrachte.“ Zudem leben Verwandte in Frankendorf.

Spannende Gründungsphase

Als Leiter des Vorstands-Sekretariats kümmerte sich Osterberg in Neuruppin zunächst darum, die Gründung der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin vorzubereiten, die aus den drei eigenständigen Kreissparkassen Kyritz, Neuruppin und Wittstock entstand. „Das war spannend“, so Osterberg. Danach war er fürs Controlling, das Personal, das Rechnungswesen und die Revision verantwortlich, bis er im Sommer 2003 stellvertretendes Vorstandsmitglied der öffentlich-rechtlichen Bank wurde und im November 2009 ganz in die Vorstandsetage aufstieg.

Das war der Zeitpunkt, als er sich aus dem Vorstand im Neuruppiner Handballclub (HCN) zurückzog. „Als Vorstand einer Sparkasse geht so etwas einfach nicht.“ Indes engagiert sich der Vater von fünf Kindern seit zehn Jahren im Kyritzer Rotary­club. Dessen größte Aktion war zuletzt, 150 Krankenhausbetten, die die KMG-Klinik nicht mehr benötigte, in ein Krankenhaus in die Ukraine zu bringen.

Die Kosten für den Empfang zu seinem Geburtstag übernimmt Osterberg. Für ihn ist das selbstverständlich – nicht erst seit der Sparkassen-Affäre von 2008. Über diese war der Vorstand Josef Marckhoff gestolpert. Denn die Feier zu dessen 60. kostete knapp 55 000 Euro, genehmigt hatte der Aufsichtsrat der Bank einen Etat von 30 000 Euro.

Von Andreas Vogel

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