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Neuruppin: Richtfest der neuen Fabrikhalle

Opitz Holzbau in Treskow Neuruppin: Richtfest der neuen Fabrikhalle

Am Mittwoch wurde bei Opitz Holzbau in Neuruppin groß gefeiert, denn das Richtfest der neuen Werkhalle stand an. Dazu war die Bauministerin des Landes, Kathrin Schneider, zu Gast beim Holzbaubetrieb im Gewerbegebiet Treskow. Unternehmer Martin Opitz rechnet dank guter Auftragslage und der neuen Halle im kommenden Jahr mit dem doppelten Umsatz.

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Richtmeister Thomas Gerwig (mitte) weihte das Haus mit einem Glas Kölsch ein.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Richtmeister Thomas Gerwig braucht einen zweiten Versuch. Erst dann zerspringt das Glas, gefüllt mit Kölsch, an der Wand der neuen Zukunftsfabrik bei Opitz Holzbau im Neuruppiner Gewerbegebiet Treskow. Ein schlechtes Omen? Nicht für Martin Opitz. Der Kölner Unternehmer rechnet im kommenden Jahr mit einer Verdopplung des derzeitigen Umsatzes. 4,4 Millionen Euro hat er in die neue Werkhalle investiert.

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Martin Opitz erweitert den Standort des gleichnamigen Holzbaubetriebs in Neuruppin weiter. Am Mittwoch wurde die neue Werkhalle eingeweiht, die neben der ersten Zukunftsfabrik steht, die 2008 gebaut wurde. Zu Gast war unter anderem Bauministerin Kathrin Schneider.

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Die neue Halle ist mit 4500 Quadratmetern etwas kleiner als die erste Zukunftsfabrik, die 2008 fertig gestellt wurde. Dort wird auf knapp 11 000 Quadratmetern für den nationalen und internationalen Markt produziert. Erst Anfang Oktober legte Martin Opitz gemeinsam mit Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke den Grundstein. Ende Mai soll die neue Fabrik fertig sein. „Der Bau ging rekordverdächtig schnell voran“, erklärte Opitz der Bauministerin Kathrin Schneider bei einem Rundgang durch den Rohbau. Die Ministerin war anlässlich des Richtfestes nach Neuruppin gekommen. Zuerst zeigte Opitz ihr die erste Zukunftsfabrik. Ein Teil der Arbeiten wird in die neue Halle verlegt. „Der komplette Wandfertigungsbereich wird mit allen Maschinen umziehen“, so Opitz. In der alten Halle bleibt der Bereich der Dachstühle, die freigewordenen Flächen bieten Platz für fertige Containerbauten, die sogenannten Flexi-Homes.

Bauordnung schränkt den Holzbau in Brandenburg ein

„Es ist gut zu wissen, dass wir in Brandenburg Holzbaubetriebe zum Vorzeigen haben. Opitz ist auf jeden Fall einer davon“, sagte Kathrin Schneider. Das Thema Holzbau beschäftigt sie schon, seit sie Staatssekretärin des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft war, das zu der Zeit eng mit dem Bauministerium zusammen gearbeitet hat. „Schon damals war das Bauen mit Holz bei den Baufirmen noch nicht so verankert“, erklärte Schneider. Das will sie ändern.

Ein zusätzliches Problem ist die Bauordnung des Landes, die weit entfernt von der Musterbauordnung ist. Sie schreibt zum Beispiel vor, dass Holzbauten in Brandenburg aus Brandschutzgründen nicht mehrgeschossig gebaut werden dürfen. „Das ist sehr hinderlich“, so Schneider. Deshalb setzt sich die Ministerin derzeit für eine einheitliche Bauordnung ein.

Auf der Suche nach neuen Mitarbeitern

Vor drei Jahren hatte Martin Opitz bereits den Plan, eine zweite Zukunftsfabrik zu bauen. Die leeren Flächen, die noch zum Grundstück des Holzbaubetriebes gehören, lassen Platz für mehr Erweiterungen. „Fabriken kann jeder bauen, man muss sie aber auch mit Arbeit füllen können“, sagte Opitz. In Neuruppin sei die Auftragslage gleichbleibend gut. Die meisten Aufträge kommen aus dem eigenen Bundesland. Im Moment sucht Opitz nach 20 bis 25 Mitarbeitern, die in der„Zukunftsfabrik 2“ tätig werden.

Für die Bauarbeiten beschäftigt der Kölner Unternehmer ausschließlich Betriebe aus der Region. Richtmeister Thomas Gerwig etwa kommt von der Treskower Zimmerei und auch die Firma Frank Albert Spedition Baustoffe aus Kyritz ist beteiligt.

Von Luise Fröhlich

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