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Neuruppin: Rotarier laden zum Benefizkonzert

Tradition wird fortgesetzt Neuruppin: Rotarier laden zum Benefizkonzert

Zum zwölften Mal organisiert der Rotary Club Neuruppin ein Benefizkonzert, am 15. April, in der Pfarrkirche. In diesem Jahr wird der Stabsmusikkorps der Bundeswehr wieder ein gemeinsames Konzert mit dem Orchester der Kreismusikschule Ostprignitz-Ruppin geben. Der Andrang auf das vielfältige Programm ist groß: Mehr als die Hälfte der Karten sind schon weg.

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Benefizkonzert in der Pfarrkirche Neuruppin.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Mehr als 100 Musiker werden beim diesjährigen Benefizkonzert des Stabsmusikkorps der Bundeswehr und dem Orchester der Kreismusikschule auf der großen Bühne der Pfarrkirche in Neuruppin stehen. Organisiert wird das Traditionskonzert nun schon zum zwölften Mal vom Rotary Club Neuruppin, allen voran vom Konzertbeauftragten Thomas Weber. Korps-Chef Reinhard Kiauka kündigte am Freitag ein breit gefächertes Programm an.

Olrik Priesemuth, derzeitiger Rotarier-Präsident, spricht vom Stabsmusikkorps als dem FC Bayern der Militärmusik und ist stolz, dass der Serviceclub die Tradition fortsetzt und das Benefizkonzert auch in diesem Jahr wieder organisiert. Für den Rotary Club ist dieses Konzert neben dem Benefizball und zwei kleineren Veranstaltungen wichtig, um etwas Geld in die Kasse zu spülen. „Damit wird unser Masterprojekt realisiert“, berichtet Priesemuth. Es trägt den Namen „Was uns bewegt“ und soll die drei Säulen Kinder, Sport und Ehrenamt in Einklang bringen. Sportvereine, die bei Spenden sonst nicht berücksichtigt werden, sollen von dem Masterprojekt der Rotarier profitieren. Fünf Vereine haben sich bereits auf die Ausschreibung gemeldet, darunter etwa der Radballverein und die Ruderer.

Vielseitiges Programm von Klassik bis Moderne

„Das Benefizkonzert ist zu einer schönen und bewährten Tradition geworden“, sagt Reinhard Kiauka. Der Leiter des Stabsmusikkorps ist zum zweiten Mal dabei. Für die Militärmusiker, die im Jahr mehr als 250 Auftritte zur Begrüßung von Staatsgästen oder zu anderen protokollarischen Anlässen geben, ist das Benefizkonzert ein Highlight. Das Programm verspricht vor allem eines: Vielfalt. Es beginnt mit einem feierlichen Marsch, der Kaiser-Friedrich-Fanfare. Beschwingt geht es weiter mit einer mitreißenden Ouvertüre zur Operette „Der schönste Galatheé“, bevor Stabsfeldwebel André Fiedler ein Posthorngalopp-Solo spielt. Der Jägermarsch „Waidmannsheil“ und ein Ausflug in die Swing-Ära mit einem Konzert für Klarinette und Orchester runden den ersten Teil des Programms ab.

In der Pause wird sich das Orchester der Kreismusikschule positionieren. Für Leiter Harald Bölk ist es das dritte Benefizkonzert. „Die Aufregung ist groß, schließlich spielen wir nicht jeden Tag mit Profis“, verrät er. Die Musikschüler eröffnen den zweiten Konzertteil und schließen ihn gemeinsam mit dem Stabsmusikkorps ab. Sie spielen die Komposition „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgskij. „Für jeden Geschmack wird etwas Besonderes dabei sein“, resümiert Reinhard Kiauka.

Auch für das kommende Jahr ist wieder ein Benefizkonzert in Zusammenarbeit mit dem Stabsmusikkorps geplant, sagt Musikzugführer Dirk Freutel. Es soll am 10. März 2017 um 19.30 Uhr in der Kulturkirche stattfinden.

Hinweis : Das diesjährige Benefizkonzert beginnt am 15. April um 19.30 Uhr. Von den 500 Karten sind bereits 300 verkauft. Tickets gibt es zwischen 15 und 25 Euro im MAZ-Kundencenter, Karl-Marx-Straße 64.

Von Luise Fröhlich

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