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Ostprignitz-Ruppin SPD will Ralf Reinhardt als Landrat
Lokales Ostprignitz-Ruppin SPD will Ralf Reinhardt als Landrat
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00:20 17.12.2017
Ralf Reinhardt will auch weitere acht Jahre Landrat in Neuruppin bleiben. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Der amtierende Landrat von Ostprignitz-Ruppin, Ralf Reinhardt, wird sich im kommenden Jahr erneut zur Wahl stellen. Die SPD im Kreis Ostprignitz-Ruppin hat ihn am Dienstag mit großer Mehrheit der Stimmen zu ihrem Kandidaten für die Wahl am 22. April 2018 gekürt. 92 Prozent der Delegierten haben für ihn gestimmt, teilte der SPD-Unterbezirk am Mittwoch mit.

Ralf Reinhardt war bei der Wahl 2010 als Nachfolger für den langjährigen Landrat Christian Gilde für die Sozialdemokraten angetreten. Damals war er noch parteilos, ist jedoch später in die SPD eingetreten. In seinen ersten acht Jahren als Chef der Kreisverwaltung in Neuruppin habe er sich vor allem für die Konsolidierung der Finanzen des Kreises stark gemacht, so Reinhardt. In der Tat hat er seit Jahren auf einen Abbau der Schulden gedrängt und deshalb eine höhere Kreisumlage von den Städten und Gemeinden gefordert. Das hatte ihm auch immer wieder Kritik von dort eingebracht.

Künftig will er sich vor allem für eine bessere Zusammenarbeit zwischen der Medizinischen Hochschule und dem Land einsetzen und für den Ausbau der Infrastruktur, vor allem bei der Bahn. Reinhardt: „Insbesondere – aber nicht nur – beim RE 6 muss schnell etwas passieren.“

Die CDU will ihren Kandidaten für die Landratswahl vor­aussichtlich im Januar wählen. Die Partei Die Linke kann noch kein Datum nennen.

Von Reyk Grunow

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