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Neuruppin: Schüler besichtigen Tresorraum

MAZ-Schulreporter Neuruppin: Schüler besichtigen Tresorraum

Fünftklässler der Rosa-Luxemburg-Schule durften im Rahmen des MAZ-Schulreporter-Projektes einen besonders gut gesicherten Raum der Neuruppiner Sparkasse besuchen – den Tresor. Filialleiterin Claudia Al-Shinawi beantwortete viele Schülerfragen. Nur eine konnte sie nicht beantworten – was in den Fächern ist.

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„Jetzt bitte kräftig ziehen!“ Fünftklässler der Rosa-Luxemburg -Schule besichtigen den Tresorraum der Neuruppiner Sparkasse am Fontaneplatz.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Einmal hatte ein Archäologe den Schlüssel seines Neuruppiner Schließfaches verloren. Ein Spezialist musste das Fach aufbohren. Hinter der Tür des Faches war – nichts. Schade, findet Claudia Al-Shinawi, die Geschäftsstellenleiterin der Neuruppiner Sparkasse am Fontaneplatz. „Ein seltenes Ausgrabungsstück wäre schön gewesen.“

Im Rahmen des MAZ-Schulreporter-Projektes führte Al-Shinawi am Dienstag Fünftklässler der Rosa-Luxemburg-Schule in einen der am besten geschützten Räume der Sparkasse – den unterirdischen Tresor. Fast 700 Schließfächer sind in die Wände des wie eine Acht angelegten Raumes eingelassen. Die meisten von ihnen sind vermietet. Nicht immer jedoch sind sie auch mit Schmuck oder wertvollen Papieren gefüllt. Manche werden nur während eines Urlaubs genutzt.

Einbruchsversuche gab es bislang noch nicht

„Wurde hier schon mal eingebrochen?“ – Das ist eine der ersten Fragen, die die Schüler der 5a stellen. „Nein!“, antwortet Al-Shinawi. Eine dicke Stahltür, eine zweite Glastür und die Schlösser der Fächer sichern das wertvolle Gut.

Später dürfen die Schüler einen Blick in einen Geldautomaten werfen. Sie sehen, was dem normalen Automatenkunden verborgen bleibt – das Fach, in das eine gesperrte Geldkarte fallen würde, eine dicke Quittungspapierrolle und die große Geldkassette. Ist die Kassette gerade eben gefüllt, ­lagern 50 000 Euro in 50-Euro-Scheinen drin, erklärt Sparkassenmitarbeiterin Christine Engler – und kleinere Scheine natürlich auch. Die 5a ist von ­solchen Summen tief beeindruckt. Ob man wohl mit einem Trecker und einem Seil einen Automaten aus der ­ Filiale ziehen kann? ­Pressesprecher Kai Wulfes lacht. „Wenn einer abgeholt wird, wissen wir, wer es war“, sagt er und zeigt auf ein Kameraauge.

Im Sitzungssaal – „einem Raum, den nur ganz wenige Neuruppiner sehen“ – haben die Fünftklässler viele Fragen an Wulfes. Wie etwa das Sparkassen-Zeichen erfunden wurde, wollen sie wissen. 1938. Von einem Österreicher, erklärt ihnen Wulfes. Das markante „S“ soll eine Spardose symbolisieren, der Punkt darüber eine Münze. Rot war das Zeichens übrigens nicht immer. Erst seit den 70er-Jahren ist es rot. Sparkassenrot.

Von Frauke Herweg

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