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Neuruppin: Schüler spielen Märchenoper

Aufführung an Liebknecht-Schule Neuruppin: Schüler spielen Märchenoper

Böse Hexe, Hänsel oder kleines Fröschlein: Mehr als 150 Erst- und Zweitklässler der Neuruppiner Karl-Liebknecht-Schule haben am Mittwoch in der Märchenoper „Hänsel und Gretel“ mitgespielt. In zwei Workshops erarbeiteten sie sich das Stück. Professionelle Sänger unterstützten sie.

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Oje, Hexe Rosina Leckermaul (Claudia Fenn) hat sich Hänsel und Gretel geschnappt.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Einfach mal laut in den Wald rufen? Das fällt dem jungen Hänsel gar nicht so einfach. Johannes Föttinger vom Wiener Musiktheaterensemble „Die Kinder des Olymp“ muss ihm erst Mut machen. „Hallo, ist da jemand?“, schallt es schließlich laut.

Erst- und Zweitklässler der Neuruppiner Karl-Liebknecht-Schule führten am Mittwoch Engelbert Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“ auf. Schon seit Januar hatten sie die Sprechtexte und zwei Lieder eingeprobt. Am Mittwoch übten sie gemeinsam mit professionellen Sängern das gesamte Stück. „Wir wollten unseren Kindern klassische Musik näher bringen“, sagt Lehrerin Ellen Will. Schließlich sind nur ganz wenige Kinder mit klassischer oder gar Opernmusik vertraut.

Mehr als 150 Kinder der Karl-Liebknecht-Schule machten mit

154 Jungen und Mädchen nahmen an den beiden Workshop-Durchgängen teil. Für jedes Kind gab es eine Rolle. Etwas mutigere Jungen und Mädchen konnten sich als Hänsel oder Gretel versuchen. Wer ein bisschen schüchterner ist, übernahm einen stummen Part als Lebkuchen oder beteiligte sich am Konzert der Waldtierstimmen. Auf der Bühne eine Rolle zu übernehmen – das ist auch ein Training für das Selbstbewusstsein, findet Ellen Will: „Die Kinder brauchen Mut.“

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Seit Wochen haben sich Kinder der Klassenstufen eins bis vier der Karl-Liebknecht-Schule Neuruppin mit klassischer Musik beschäftigt. Gemeinsam mit dem Theaterensemble „Kinder des Olymp“ aus Wien führten sie jetzt die Märchenoper „Hänsel und Gretel“ sowie ein Programm mit Musik von Haydn und Vivaldi auf.

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Wild begann das gestrige Opernabenteuer. Hexe Rosina Leckermaul eroberte mit ihren sieben Gesellen Besen reitend die Bühne. Doch bevor die eigentliche Oper beginnen konnte, erhielten die Kinder Nachhilfe in Musikkunde. „Was ist eigentlich eine Oper?“, wollten die Wiener Sänger wissen.

Einen Tag zuvor hatten die Dritt- und Viertklässler sich bereits Vivaldis „Jahreszeiten“ und ein Oratorium von Haydn erarbeitet. Gemeinsam mit den Profis vom Musiktheaterensemble führten sie einen musikalischen Streifzug durch das Jahr auf. Bei eigentlich allen Kindern kam die ungewohnte Musikreise gut an, sagt Will: „Sie waren ganz stolz.“

Von Frauke Herweg

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