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Neuruppin: Skaterpark bleibt alt

Kein Geld für einen Umbau Neuruppin: Skaterpark bleibt alt

Für den Bau des Kreisverkehrs an der Heinrich-Rau-Straße musste der Neuruppiner Skaterpark vor einem Jahr weichen. Jetzt sollen die eingemotteten Geräte wieder aufgestellt werden. Für mehr hat die Stadt kein Geld. Viele Bestandteile der Anlage sind inzwischen allerdings alt und marode.

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Viele Geräte im Skaterpark sind inzwischen in miserablem Zustand.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Für die Fans des Skaterparks an der Neuruppiner Heinrich-Rau-Straße gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute: Die Skateranlage, die im vergangenen Jahr wegen der Baustelle für den Kreisverkehr weichen musste, wird wieder aufgebaut. Die schlechte: Die Anlage wird wieder aufgebaut – mehr aber nicht.

Alle Ideen, den Park auf einen neuen und auf Dauer kostensparenden Stand zu bringen, sind vorerst vom Tisch. Dafür hat die Stadt Neuruppin kein Geld, hieß es am Montag im Hauptausschuss. Der SPD-Fraktionschef Nico Ruhle hatte sich gewundert, dass er die Kosten für den Wiederaufbau der Skateranlage nicht im Entwurf des Stadthaushalts finden konnte. Dabei hatte doch Bürgermeister Jens-Peter Golde im vergangenen Jahr mehrfach zugesagt, dass die Anlage wieder geöffnet werden soll, wenn der Bau des Kreisverkehrs beendet ist. Im Frühjahr 2015 war ein Großteil der Anlage abgebaut worden. Der Platz wurde für den Bau der Umleitung um die Kreiselbaustelle gebraucht. So war die Anlage in den 90er Jahren überhaupt erst entstanden: Auch damals brauchte das Land für den Ausbau der Straße eine Umleitung. Einen Teil dieser Umfahrung übernahm später die Stadt und baute darauf Geräte für Skater und Modellsportler.

Abgespeckte Version wurde verworfen

Das ist inzwischen mehr als 15 Jahre her. Ein beträchtlicher Teil der Anlage ist inzwischen derart abgenutzt, dass Baudezernent Arne Krohn noch vor einem Jahr kaum eine Chance sah, sie ohne umfassende Sanierung weiterzubetreiben. Schon damals war allerdings klar, dass eine Sanierung für die Stadt eigentlich unbezahlbar ist. Krohns Idee war es, zusammen mit einigen Skatern eine abgespeckte Version eines Skaterparks zu entwerfen, der sich möglichst mit weniger Aufwand betreiben lässt.

Daraus scheint jetzt aber nichts zu werden. Neuruppin hat dafür nahezu nichts im Haushalt eingeplant. Zurückkehren wird der Park – im alten Zustand. „Eine Instandsetzung erfolgt mit Mitteln für die Baumaßnahme für die Landesstraße“, erklärte der Baudezernent. Heißt: Der Landesstraßenbetrieb zahlt dafür.

Die Anlage komplett zu überholen, ist für die Stadt nicht drin. Das würde 50 000 bis 60 000 Euro kosten, schätzt Bauamtsleiterin Marga Reinus. Das Vorhaben sei wegen Geldmangels auf unbestimmte Zeit verschoben. Marga Reinus: „Wir fahren weiter auf Verschleiß.“

Von Reyk Grunow

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