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Neuruppin: Stattwerke springen für LEB ein

Trägerwechsel bei Förderprojekten Neuruppin: Stattwerke springen für LEB ein

Als bekannt wurde, dass sich die Ländliche Erwachsenenbildung Prignitz-Havelland (LEB) aus Neuruppin zurückziehen wird, herrschte große Unsicherheit bei den mehr als 50 Ein-Euro-Kräften der LEB. Doch nun hat sich ein neuer Träger für 13 der 18 LEB-Projekte im Raum Neuruppin gefunden: Der Verein Stattwerke übernimmt diese Maßnahmen.

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Stattwerke-Geschäftsführerin Tatjana Fesenko.

Quelle: Christamaria Ruch

Neuruppin. Jetzt ist es raus: Der Verein Stattwerke führt die Förderprojekte der Ländlichen Erwachsenenbildung Prignitz-Havelland (LEB) im Raum Neuruppin und Umland fort. „Diese passen wunderbar in unser Konzept“, sagt Stattwerke-Geschäftsführerin Tatjana Fesenko. Vor allem vom Projekt Energiepark, den die LEB in der Nähe des Neuruppiner Klärwerks betrieben hat, erhofft sich Fesenko wertvolle Impulse. Denn der Verein Stattwerke ist gerade dabei, in Kyritz eine Umweltbildungsstätte aufzubauen. Für Februar sei dazu eine große Konferenz geplant, so Fesenko.

Den gemeinnützigen Verein Stattwerke gibt es bereits seit 1981 in Berlin und seit 1993 im Land Brandenburg. Der Verein fördert und entwickelt Sozialprojekte. In Ostprignitz-Ruppin sind die Stattwerke vor allem im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe aktiv.

„Ich denke, wir haben was Gutes hingekriegt“, zeigte sich ebenfalls LEB-Geschäftsführerin Birgit Habermann zufrieden. Der Stattwerke-Verein sei ein zuverlässiger Träger, der 13 Projekte der LEB mit knapp 60 Beschäftigten im Paket sowie zusätzlich auch einen früheren LEB-Mitarbeiter übernommen habe, so Habermann. Damit bleibe für die Ein-Euro-Kräfte im Raum Neuruppin der bisherige Ansprechpartner erhalten. Die LEB hatte im Neuruppiner Bereich zuletzt 18 Projekte mit 72 Plätzen. Einige Vorhaben endeten jedoch mit dem Jahreswechsel.

Im Herbst war bekannt geworden, dass die LEB aus wirtschaftlichen Gründen Neuruppin verlässt und sich künftig auf ihre Standorte in Friesack, Perleberg und Rathenow konzentrieren will: Die LEB verkaufte ihr Haus an der Alt Ruppiner Allee, das sie vor fast 20 Jahren als möglichen Firmensitz aufgebaut hatte, an den Kreis. Dieser will aus dem Gebäude ein Flüchtlingsheim für bis zu 120 Asylbewerber machen. Die Umbauarbeiten dafür sollen im Februar beginnen (die MAZ berichtete).

Von Andreas Vogel

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