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Ostprignitz-Ruppin Neuruppin: Steinmarder werden aktiv
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin: Steinmarder werden aktiv
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09:49 22.02.2016
Der Steinmarder liebt warme Dachböden oder Lauben. Quelle: Willi Rolfes
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Neuruppin

Der Frühling kommt und auch Steinmarder suchen nun nach einem geeigneten Plätzchen zum Bau ihrer Nester. Deshalb mahnt der Deutsche Jagdverband jetzt zur besonderen Aufmerksamkeit, denn ab März werden die Schäden an Häusern und Autos vermutlich wieder zunehmen.

Hauseigentümer sollten wachsam sein, besonders wenn sie eine begrünte Fassade oder Bäume haben, die dicht am Haus stehen. Sie sind gute Kletterer und können bis zu drei Meter aus dem Stand springen.

Deshalb sollten auch Äste, die dicht an das Haus heran ragen, entfernt werden. Kleinste Schlupflöcher oder lose Dachziegel reichen dem kleinen Raubtier aus, um auf den Dachboden zu gelangen. Ist der Steinmarder erst einmal eingezogen, wird man ihn nicht so schnell wieder los. Nächtlicher Lärm, Gestank von Essensresten oder Aas und Kot werden dann schnell zur Belästigung und sind bezeichnend für den neuen Untermieter. Als Kulturfolger ist der Steinmarder vorwiegend in Parks und Wohnsiedlungen anzutreffen, weswegen er auch als Hausmarder bezeichnet wird. Das Weibchen bringt etwa drei bis vier Junge zur Welt, die nach acht Wochen erstmals das Versteck verlassen. Ab Juni, wenn die Paarungszeit beginnt, zieht es die Marder in die Motorräume der Autos. Sie markieren ihr Revier und reagieren mit Beißattacken auf Rivalen. Zerstörte Kabel oder Kratzer sind das Ergebnis. Nach Angaben der Versicherungen bissen Marder im Jahr 2014 rund 216 000 mal zu.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.jagdverband.de.

Von Cornelia Felsch

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