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Ostprignitz-Ruppin Neuruppin: Tanzen kostet jetzt mehr
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin: Tanzen kostet jetzt mehr
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17:58 04.01.2016
Die Tanzkurse der Jugendkunstschule in Neuruppin sind besonders beliebt. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Neues Jahr, neues Glück – und neue Kosten. Gleich in mehreren Bereichen müssen die Neuruppiner ab Januar tiefer ins Portemonnaie greifen. Die Stadtverordneten hatten noch Ende 2015 verschiedene Gebühren überarbeitet.

Teurer werden zum Beispiel viele Angebote der Jugendkunstschule, vor allem im musikalischen Bereich. Musikkurse wie Keyboard-, Schlagzeug- oder Gitarrenunterricht kosten seit 1. Januar im Schnitt 20 Prozent mehr. Kinder zahlen künftig 14,40 Euro im Monat, Jugendliche 27,60 Euro und Erwachsene 54 Euro. Nur etwa zehn Prozent teurer werden die Angebote im Tanz- und Theaterbereich. Kinder zahlen dort ab sofort 13,20 Euro, Erwachsene 49,50 Euro im Monat, Jugendliche 25,30 Euro. Etwas günstiger sind dagegen alle Kurse im Bereich der bildenden Kunst: Malerei, Zeichnen, Basteln, Keramik oder Fotografie.

Bisher galten für alle Bereiche einheitliche Sätze von 12 Euro pro Monat für Kinder, 23 Euro für Jugendliche und 45 Euro für Erwachsenen. Dass künftig unterschiedliche Gebühren gelten, hat einen Grund: Die Jugendkunstschule Neuruppin gehört zu den ersten staatlich anerkannten Kunstschulen im Land Brandenburg. Um diesen Status zu behalten, muss die Stadt als Träger den Bereich der bildenden Kunst stärken; das ist eine Vorgabe des Landes. Allerdings sind andere Kurse derzeit deutlich beliebter, vor allem Tanz und Theater. Derzeit hat die Kunstschule etwa 550 Schülerinnen und Schüler, die Hälfte im Tanz-Bereich.

Trotz höherer Sätze ist ein Zuschuss nötig

Die Stadtverwaltung rechnet durch die neuen Gebühren mit etwas höheren Einnahmen. Statt bisher 125 000 Euro im Jahr erwartet die Verwaltung etwa 130 000 Euro. Die tatsächlichen Kosten für die Jugendkunstschule liegen mit rund 300 000 Euro im Jahr wesentlich höher. 25 000 Euro bekommt Neuruppin als Zuschuss vom Land. Rund 150 000 Euro muss die Stadt aus den laufenden Einnahmen zuschießen, um den Betrieb der Jugendkunstschule aufrechterhalten zu können.

Deutlich mehr bezahlen müssen die Neuruppiner auch bei vielen Anliegen im Rathaus. Wer eine Auskunft benötigt oder Einsicht in Unterlagen nehmen will, einen Bescheid über bezahlte Straßenbaubeiträge aus früheren Jahren braucht oder eine neue Hausnummer, der muss jetzt im Schnitt etwa zehn Prozent mehr bezahlen als noch 2015. Für schriftliche Auskünfte aus Akten, Registern oder Dateien verlangt die Stadtverwaltung zwischen 7,20 und 14,50 Euro. Wer selbst Einsicht in Unterlagen nehmen will, muss dafür im Neuruppiner Rathaus 21,80 Euro pro angefangene halbe Stunde bezahlen – zumindest sofern Unterlagen oder Pläne nicht kostenlos öffentlich ausgelegt sind.

Von Reyk Grunow

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