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Neuruppin: Wachwechsel in der alten Brauerei

Jugendfreizeitzentrum Neuruppin: Wachwechsel in der alten Brauerei

Ein junges Kollektiv will 2016 das Neuruppiner Jugendfreizeitzentrum wiederbeleben – unter anderem mit neuer Technik. Die alte Lichtanlage im großen Saal wurde bereits durch energiesparende LED-Lampen ersetzt. Im Januar folgen weitere Arbeiten.

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Im Saal des Jugendfreizeitzentrums werden neue, stromsparende LED-Lampen installiert. Das soll helfen, die Kosten zu senken.

Quelle: Jan Philipp Stoffers

Neuruppin. Statt besinnlicher Momente stand im Neuruppiner Jugendfreizeitzentrum (JFZ) kurz vor Weihnachten ein Arbeitseinsatz auf dem Plan. „Hier sind von Montag bis Donnerstag immer acht bis zwölf Leute, die mit anpacken“, sagt Alexander Golling. Die alte Lichtanlage im großen Saal wurde noch kurz vor der anstehenden Weihnachtsparty durch energiesparende LED-Lampen ersetzt. „Das ist ein erster wichtiger Schritt, um die Betriebskosten zu senken“, sagt Golling.

Dem Klub stehen nur geringe finanzielle Mittel zur Verfügung. Das meiste Geld fließt in die Miete und die Betriebskosten für die Gebäude der Alten Brauerei. „Im Januar werden wir die Musikanlage renovieren und den Boden im Saal ausbessern“, so Golling. Der Neuruppiner ist seit November Vorsitzender im Vorstand des JFZ. Ihm zur Seite stehen Christoph Klein, Daniel Dzienian, Angelina Maaß und Stefan Fulz. Rund 24 Neuzugänge konnte der Verein 2015 verbuchen. „Das sind Leute mit Erfahrung im Bereich Veranstaltungsmanagement, Handwerker und Elektrotechniker. Wir sind breit aufgestellt für die anstehenden Aufgaben“, sagt der 27-Jährige.

Axel Schulz ist als langjähriger Vorsitzender des Vereins ausgeschieden. Nach mehr als 20 Jahren im Vorstand sei es für ihn der ideale Zeitpunkt gewesen, den Hut zu nehmen – was keineswegs negativ gemeint ist. „Ich erinnere mich an viele schöne Momente. Ich bin jetzt 51 Jahre alt und froh, dass eine jüngere Generation die Verantwortung für den Klub übernimmt“, sagt er.

In den vergangenen Jahren war wegen mangelnder Unterstützung und knapper finanzieller Mittel nicht klar, ob der Klub überhaupt bestehen bleibt. Umso mehr freut sich Schulz darüber, dass dem Verein neue Mitglieder beigetreten sind, die sich engagieren und mit anfassen. Denn das JFZ sei nach wie vor eine wichtige Anlaufstelle für Jugendliche der gesamten Region. „Ich hoffe, dass diese Entwicklung anhält“, sagt Schulz, der das Neuruppiner Adaptionshaus leitet. „Der Klub hat positiv zur Werteorientierung der Neuruppiner Jugend beigetragen. Wer weiß, wie es heute in der Jugendszene aussähe, hätte es ihn nicht gegeben.“

Ehrenamtliche Helfer des JFZ-Kollektivs um den neuen Vorstandschef Alexander Golling (3 v r)

Ehrenamtliche Helfer des JFZ-Kollektivs um den neuen Vorstandschef Alexander Golling. (3. v. r.)

Quelle: Jan Philipp Stoffers

Von Jan Philipp Stoffers

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