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Neuruppin als App fürs Handy

Ostprignitz-Ruppin Neuruppin als App fürs Handy

Mit einer eigenen App fürs Smartphone und Tablet bietet Neuruppin seinen Bürgern die wichtigsten Informationen auf einen Blick. Dabei machen viele Partner mit: von der Busgesellschaft über die Sparkasse bis zu Abfallfirma Awu. Und alle sind begeistert.

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Mit einem Knopfdruck starteten Bürgermeister Jens-Peter Golde und die Firmenchefs am Dienstag das Angebot symbolisch.

Quelle: Reyk Grunow

Neuruppin. Neuruppin kommt jetzt aufs Handy. Die Fontanestadt bietet ab sofort eine eigene App an mit den wichtigsten Informationen, die Bürger im Alltag so brauchen – von der Abfallfibel bis zum Apothekennotdienst. Die App verfügt über einen Veranstaltungskalender, das Beschwerdeportal Maerker der Stadtverwaltung ist integriert, Nutzer können den Bereitschaftsdienst der Ärzte nachschlagen, Öffnungszeiten von Praxen, finden direkten Kontakt zur Sparkasse, Fahrpläne der Busse und auch eine Übersicht der Geldautomaten in ihrer Nähe. Wer will, kann über die App sogar ein Taxi rufen, oder die Stadtwerke über eine defekte Straßenlaterne informieren samt Foto mit integrierten Geodaten, damit der Monteur sofort weiß, wo die kaputte Lampe steht.

„Ruppin2go“ ist für Android- und Apple-Geräte verfügbar und ein Gemeinschaftsprodukt. Die Idee dazu hatten die Stadtwerken vor gut einem Jahr. Damals dachte der Neuruppiner Energieversorger darüber nach, sich eine eigene App programmieren zu lassen. Relativ schnell war klar, dass das wenig sinnvoll ist, sagte Vertriebschef Guido Gerlach am Dienstag. Die Stadtwerke haben eine Lösung gesucht, die den Bürgern mehr bringt – und sie bei einer Hamburger Firma gefunden.

Entwicklungskosten von rund 23 000 Euro

Das Unternehmen hat ähnliche Apps schon für andere Städte erstellt, für Magdeburg, Trier und Koblenz zum Beispiel. „Uns war wichtig, dass wir nicht von vorn anfangen“, sagt Gerlach. Gefragt waren keine Experimente, sondern funktionierende Lösungen.

Schnell haben sich weitere Partner angeschlossen: Neuruppin mit Stadtgarten und Kulturkirche, die Sparkasse, die Busgesellschaft ORP, die Ruppiner Kliniken, die Abfallwirtschaftsunion (Awu), die Wirtschaftfördergesellschaft Inkom. Die 23 000 Euro Entwicklungskosten teilen sich alle Akteure.

Im Neuruppiner Rathaus haben die Firmenchefs und Bürgermeister Golde am Dienstag mit einem symbolischen Knopfdruck das Angebot gestartet. Alle schienen begeistert, was die Entwickler in fünf Monaten Vorbereitungszeit geschafft haben. Und davon, wie gut die Zusammenarbeit untereinander geklappt hat. „Ich hätte nie gedacht, dass das in so kurzer Zeit klappt“, räumte Jens-Peter Golde ein.

Ein Angebot über die Grenzen der Fontanestadt hinaus

„Für uns war der regionale Bezug entscheidend", sagt ORP-Chef Ulrich Steffen: Die App fasst alle interessanten Daten zusammen, egal woher sie kommen: aus Neuruppin, von Firmen des Kreises oder aus Nachbarorten. Steffen: „Das zeigt, dass wir als Ruppin was bewegen können.“

Nach und nach soll der Inhalt wachsen. Veranstalter können Termine im Kalender ergänzen oder Händler eigene Angebote für Kunden einstellen. Das ist nicht auf Neuruppin beschränkt.

Von Reyk Grunow

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