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Neuruppin baut Wein an

Auf eine gute Partnerschaft Neuruppin baut Wein an

Seit 25 Jahren unterhält Neuruppin eine Städtepartnerschaft mit Bad Kreuznach. Die knapp 50 000 Einwohner zählende Stadt gehört zu einer der größten Weinbaugemeinden in Rheinland-Pfalz. Davon soll Neuruppin nun auf besondere Weise profitieren: Oberbürgermeisterin Heike Kaster-Meurer hat bei ihrem Besuch 50 Weinreben mitgebracht.

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Die Oberbürgermeisterin von Bad Kreuznach, Heike Kaster-Meurer, brachte die Reben aus ihrer Heimat mit. Neurupppins Bürgermeister Jens-Peter Golde (l.) und Stadtwerkechef Thoralf Uebach nahmen sie in Empfang.

Quelle: Andreas Vogel

Neuruppin. Schon oft hat Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde mit einem Gläschen Wein auf die Städtepartnerschaft mit Bad Kreuznach anstoßen können. Immerhin hält die Partnerschaft mit der knapp 50 000 Einwohner zählenden Stadt in Rheinland-Pfalz schon 25 Jahre. In ein paar Jahren kann Neuruppin bei den regelmäßigen Treffen vielleicht Wein anbieten, der sogar in der Nähe der Fontanestadt zu seiner Reife findet. Denn am Sonnabend wurden im Energiepark 50 Reben der Sorte Riesling gepflanzt – je 25 weiße und rote. Mitgebracht hatte die Pflanzen Heike Kaster-Meurer, die Oberbürgermeisterin von Bad Kreuznach. Die Ärztin und SPD-Politikerin schaute sich mit einer Delegation von Abgeordneten und Verwaltungsvertretern aus ihrer Stadt im Neuruppiner Museum, in der Feuerwache Nordost in Lichtenberg sowie beim Mai- und Hafenfest um. Nachdem das Neuruppiner Rathaus zunächst „Gehhilfe“ aus Bad Kreuznach erhalten habe, „können wir uns jetzt gegenseitig mit Ideen und Impulsen befruchten“, sagte Kaster-Meurer. Die Neuruppiner Kochakademie und die Musikschule pflegen seit Jahren einen recht regelmäßigen Austausch mit Bad Kreuznach. Die beiden Stadtverwaltungen wollen nachziehen. Einen besonderen Ansporn gibt es nun mit den Weinreben. „Wir werden jedes Jahr nach ihnen sehen“, versprach die Oberbürgermeisterin, bevor sie die ersten Reben fachgerecht in die vorbereiteten Pflanzlöcher setzte.

Die Neuruppiner Stadtwerke dürfen den Wein pflegen. Gerald Brose hat wenig Bange, dass die Pflanzen nicht anwachsen. Immerhin stehen sie auf dem Boden der alten Rieselfelder. Zudem gilt Riesling als prädestiniert für nördliche Anbaugebiete.

Von Andreas Vogel

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