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Neuruppin bessert im Schulhort nach

Neuruppin Neuruppin bessert im Schulhort nach

Die Neuruppiner Stadtverwaltung reagiert auf de Protest von Eltern der Karl-Liebknecht-Grundschule. Die Stadt will bis zum Sommer alle angemahnten Mängel am Hort in der Franz-Mehring-Straße abstellen. In den kommenden Jahren stehen zudem rund 100000 Euro bereit, um den Hort weiter betriebfähig zu halten, heißt s aus dem Rathaus.

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Eltern hatte in den vergangenen Monaten heftige Kritik am Zustand des maroden Hortgebäudes in der Franz-Mehring-Straße.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Die Neuruppiner Stadtverwaltung reagiert auf die laute Kritik von Eltern am Zustand des Schulhortes in der Franz-Mehring-Straße. Vor wenigen Wochen hatten Mütter und Väter ein Protestschreiben an die Stadtverordneten übergeben und eine lange Liste mit Mängeln an dem heruntergekommenen Plattenbau. Sozialdezernent Thomas Fengler hatte eingeräumt, dass das Haus nicht im besten Zustand ist, wenn die Stadtverwaltung den Zustand auch nicht für so schlecht hält wie manche Eltern. Fengler hatte schnelle Abhilfe versprochen – zumindest soweit die mit wenig Geld machbar ist.

Jetzt meldet Fred Müller vom städtischen Bauamt Vollzug: Die Mängel, die die Eltern aufgelistet haben, sollen spätestens bis zum Sommer abgestellt sein, sagte er im Bauausschuss der Stadt zu. „Vieles konnte schon jetzt erledigt werden“, ergänzte Fengler am Dienstag in einem Pressegespräch im Rathaus. Weitere 100.000 Euro will die Stadt in den kommenden Jahren für Reparaturen ausgeben, um den Hortbau betriebsbereit zu halten, hieß es im Bauausschuss.

Vor Jahren sollte das Haus schon abgerissen werden

Seit 2010 nutzt ein Teil des Hortes den ehemaligen Kindergarten an der Franz-Mehring-Straße. Vor Jahren wollte Neuruppin das heruntergekommene Haus eigentlich schon abreißen. Dann wurde es aber immer wieder als Zwischenlösung gebraucht: erst für die Kita Kunterbunt, jetzt für den Hort der Karl-Liebknecht-Schule.

Die Grundschule ist derart beliebt, dass im Schulhaus für den Hort inzwischen kaum noch Platz ist. Nach und nach mussten mehr Gruppen in die Mehringstraße ausquartiert werden. Was eigentlich nur als Notquartier gedacht war, ist inzwischen längst eine Dauerlösung. Eigentlich müsste das Gebäude rundum saniert werden, doch das würde rund zwei Millionen Euro kosten.

Sozialdezernent Fengler hofft jetzt, dass die Stadtverordneten Ende Mai der Gründung einer neuen Grundschule im Haus der Fontane-Oberschule zustimmen. Das könnte die Liebknechtschule in einigen Jahren so entlasten, dass der Hort die Räume an der Mehringstraße nicht mehr benötigt. Bis dahin will die Stadt das Gebäude mit möglichst wenig Aufwand so in Schuss halten, dass es nutzbar ist.

Von Reyk Grunow

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