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Ostprignitz-Ruppin Neuruppin soll seine Kreativen zählen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin soll seine Kreativen zählen
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02:15 04.12.2015
Wie viel Kultur hat die Fontanestadt Neuruppin? Und wer macht die eigentlich? Das soll die Stadtverwaltung jetzt klären Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Die Fontanestadt lebt von Kultur. In Neuruppin gibt es so viele Kultureinrichtungen, Veranstaltungen, Organisatoren und Künstler, dass Kultur längst ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist – einer, über den man eigentlich mehr wissen müsste, als tatsächlich bekannt ist, findet die Neuruppiner SPD. Die Stadtverwaltung soll deshalb jetzt zusammentragen, was es an Künstlern, Kreativen und Kulturveranstaltern in Neuruppin so gibt: Ein Kulturkataster soll her.

Gerade in den vergangenen Jahren hat sich das Kulturleben in Neuruppin „geradezu explosionsartig“ entwickelt, findet der Neuruppiner SPD-Abgeordnete und Galerist Johannes Bunk. Doch oft sei gar nicht bekannt, wenn und was es in der Stadt und den Ortsteilen alles gibt. das will Bunk ändern – auch, um die Zusammenarbeit der Kulturmacher untereinander zu fördern.

Nach dem Sozial- hat auch der Hauptausschuss am Montag dem Vorschlag zugestimmt – gegen Bedenken der Stadtverwaltung. Amtsleiterin fürchtet zusätzliche Kosten und einen Personalaufwand „der sich noch nicht beziffern lässt“. Heißt übersetzt: Die Stadtverwaltung fürchtet, dass sie mit dieser zusätzlichen Aufgabe überfordert sein könnte, wenn sie nicht mehr Mitarbeiter bekommt. Ähnliche Bedenken hatte auch Neuruppins Kulturbeirat – der grundsätzlichen Idee eines Verzeichnisses hat er aber zugestimmt.

Hinzu kommt ein anderes Problem: So richtig scheint nicht klar, wer und was genau in dem Kulturkataster erfasst werden soll. Was ist alles Kultur? Die SPD hat das in ihrem Antrag nicht genauer definiert.

Von Reyk Grunow

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