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Neuruppin stärkt eigene Wirtschaftsförderung

Eigene Chefs für Inkom und REG Neuruppin stärkt eigene Wirtschaftsförderung

Die Fontanestadt Neuruppin kürzt ihren Zuschuss für die Kreisweite Wirtschaftsfördergesellschaft REG ab 2017 deutlich; das gesparte Geld soll die eigene Tochterfirma Inkom erhalten. REG und Inkom hatten mit Hans Schaefer bisher einen gemeinsamen Geschäftsführer, dass soll sich aber bald ändern.

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Hans Schaefer (M.) mit Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde (l.) und Vize-Landrat Werner Nüse.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Die Fontanestadt Neuruppin wird ihren Zuschuss für die Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg (REG) drastisch kürzen. Ab 2017 soll die REG ein Drittel weniger Geld aus der Stadtkasse erhalten. Statt bisher 75 000 Euro im Jahr wird Neuruppin nur noch 50 000 Euro an das Unternehmen überweisen, das sich um die Wirtschaftsförderung im gesamten Landkreis kümmert.

Gleichzeitig will Neuruppin seine eigene Wirtschaftsfördergesellschaft Inkom wieder stärken. Die 25 000 Euro, die bei der REG gekürzt werden, sollen an die Inkom überwiesen werden. Das sei nötig, weil Inkom und REG künftig stärker getrennt arbeiten werden, hieß es jetzt im städtischen Bau- und Wirtschaftsförder­ausschuss.

Die REG war 2013 als ein gemeinsames Unternehmen des Landkreises Ostprignitz-Ruppin, der Sparkasse, der Fontanestadt und der beiden Städte Kyritz und Wittstock gegründet worden.

Städtische Tochterfirma bekommt ab 2017 rund 25 000 Euro mehr

Geschäftsführer der REG ist zurzeit Hans Schaefer (Foto: Peter Geisler). Er ist zugleich Geschäftsführer der Inkom Neuruppin ist, sie sich vor allem um die Belange der Stadt und ihrer Ortsteile kümmert. Die Inkom arbeitet auch mit Neuruppins Nachbargemeinden Rheinsberg, Lindow, Fehrbellin und dem Amt Temnitz zusammen.

Künftig sollen Inkom und REG verschiedene Geschäftsführer haben. Damit sich die städtische Tochterfirma einen eigenen Chef leisten kann, bekommt sie eben jene zusätzlichen 25 000 Euro.

Für die REG sei das kein entscheidendes Problem, hieß es im Bauausschuss. „Der Bestand der REG ist nicht gefährdet“, versicherte Heiko Rähse, der im Neuruppiner Rathaus für die städtischen Tochterfirmen zuständig ist.

Von Reyk Grunow

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