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Ostprignitz-Ruppin Neuruppin sucht mehr Parkplätze
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin sucht mehr Parkplätze
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00:32 18.03.2018
In vielen Straßen dürfen Gäste nur kurz parken, manchmal auch nur Anwohner– trotzdem reichen die Stellplätze oft nicht. Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

In Neuruppin fehlen Parkplätze. Das räumt inzwischen auch die Stadtverwaltung ein. Seit Jahren beklagen sich Innenstadthändler immer wieder, dass Kunden lange suchen müssen, bis sie einen Ort finden, an dem sie parken können.

Seitdem in Neuruppin immer mehr Konzerte und Partys stattfinden, wissen Anwohner in den umliegenden Straßen oft nicht, wohin mit dem Wagen. In manchen Straßen sind die Grundstückszufahrten zugeparkt. Vor allem in der Altstadt wird Parkraum immer knapper.

Jetzt stellt die Stadtverwaltung das gesamte Parkkonzept auf den Prüfstand. Welche Parkzonen sind wo sinnvoll? Sollen Besucher wie früher fürs Parken bezahlen? Wo und wie lassen sich mehr Parkplätze schaffen? All das soll geprüft werden.

Pro Ruppin schlug neue Parkplätze auf dem Braschplatz vor

Die Stadtverordneten von Pro Ruppin haben das erreicht. Sie hatten ursprünglich vorgeschlagen, zwischen den Bäumen auf dem Braschplatz weitere Stellplätze zu schaffen. Doch ziemlich schnell hat sich gezeigt, dass sich das kaum umsetzen ließe.

Die Fraktion hat ihren Antrag daraufhin völlig neu formuliert und so auch die anderen Stadtverordneten mit ins Boot geholt: Sie beauftragten die Stadt am Montag, die Parksituation in der Stadt zu analysieren und konkrete Vorschläge für deren Verbesserung zu machen.

Bis zum neuen Konzept werden noch etliche Monate vergehen

Andreas Dziamski (Pro Ruppin) fürchtet zunächst, dass sich die Stadt zu viel Zeit lassen könnte und das Thema vielleicht auf lange Zeit vom Tisch ist. Er wollte die Verwaltung deshalb verpflichten, schon zur nächsten Stadtverordnetenversammlung ein Konzept vorzulegen – Anfang Mai.

Doch dazu sieht sich Baudezernent Arne Krohn nicht in der Lage. „Bis zur nächsten Stadtverordnetenversammlung halte ich das für völlig illusorisch“, sagte er. Das bisherige Konzept stammt aus dem Jahr 2012. „Wir haben inzwischen tatsächlich ein Manko an innenstadtnahen Dauerparkplätzen“, räumte Krohn ein.

Aber um ein solides neues Parkkonzept aufzustellen, sei mehr Zeit nötig: „Es müssen unendlich viele Facetten bedacht werden. Das Konzept muss sich am Ende auch Ortsfremden auf den ersten Blick erschließen.“

Siegfried Pieper: Qualität braucht Zeit

Auch Siegfried Pieper (SPD) warnte vor zu viel Eile: „So drängend sich das Problem darstellt, so qualitätvoll muss es auch angegangen werden.“

Andreas Dziamski war der Beschluss trotzdem etwas zu vage. „Wir sollten damit nicht warten bis zu Ende des Jahres“, mahnte er. Einen Zeitplan konnte Krohn am Montag trotzdem nicht nennen. Den will er so bald wie möglich nachreichen.

Von Reyk Grunow

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