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Neuruppin Autor Wolf erzählt vom Weinland Brandenburg
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16:50 16.11.2016
Autor Tom Wolf (52) in seiner Wahlheimat Putlitz Quelle: dpa
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Neuruppin

Was taugt der märkische Wein? Wo kommt er her? All das erfuhren die Zuhörer am Mittwochabend im Neuruppiner Tempelgarten. Der Autor und Hobby-Winzer Tom Wolf stellte sein Buch „Weinland Brandenburg“ vor.

Die Theodor-Fontane-Gesellschaft der Sektion Ruppin veranstaltete die Lesung im Rahmen ihrer Reihe „Stadt, Land, Buch“ und hat den heute in Putlitz lebenden Schriftsteller eingeladen. Wie das zusammenpasst? „Fontane war ein leidenschaftlicher Weintrinker“, erzählte Ilona Kolar zu Beginn. Und auch die Zuhörer nippten zu den Ausführungen Wolfs an einem original brandenburgischen Wein.

Die Anfänge des Weinanbaus

Zu Beginn zeigte Wolf dem Publikum eine Karte, wie sich das Weinland Brandenburg in 100 Jahren verändern kann. Sah die Karte anfänglich wie eine fette Rebe aus, gleicht sie einer eher ausgedörrten Rebe. nicht ohne Wolf vorher zu loben, Die Weinhochburg ist in den Augen von Tom Wolf die Stadt Werder (Havel). Das Städtchen trumpft immer noch mit vier Weinbergen auf, unter anderem mit dem Galgen-und Wachtelberg. Aber auch eine kuriose Geschichte von Reben und Trauben schaffte es ins Buch: ein Hang an einem ehemaligen Braunkohletagebau in der Nähe von Guben. Ein Retortenhang mit genau bemessenem Gefälle und idealer Bewässerung.

Begleitet wurde der Vortrag von einer Reihe Bilder. Bei der Gelegenheit präsentierte Wolf auch seinen eigenen kleinen Weinberg, den er im Vorgarten aufzog. Seinen Weinberg finden die Leser nicht im Buch, dafür aber 25 andere Geschichten, samt Info-Kästen und Übersichtskarten.

Im Anschluss wies ein Zuhörer, nicht ohne Wolf vorher zu loben, noch auf die Weinberge in Neuruppin, Flecken Zechlin und Wustrau hin – Wolf hatte diese nicht erwähnt. Eine andere Besucherin erzählte, wie begeistert sie von der Lesung gewesen ist. Den Autoren Wolf habe sie schon vorher gekannt, aus seinen Krimis. Alle stehen bei ihr zu Hause im Regal.

Von Lisa Neumann

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