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Neuruppin Land Brandenburg erklärt, warum Ampeln in Neuruppin abgeschaltet sind
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Land Brandenburg erklärt, warum Ampeln in Neuruppin abgeschaltet sind
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00:22 20.04.2019
Die Ampeln an den Kreuzungen der B 167 in Neuruppin funktionieren immer noch nicht. Quelle: Celina Aniol
Neuruppin

Dass die Ampeln an den großen Kreuzungen der B 167 in Neuruppin nach wie vor außer Betrieb sind, obwohl die Bauarbeiten dort für längere Zeit unterbrochen wurden, verstehen viele Nutzer der Straße kaum. „Kann doch nicht wahr sein, dass sie die Leben aller in Kauf nehmen, die dort entlang müssen“, schreibt eine Leserin auf der MAZ-Facebookseite, gewissermaßen an die Bauherren gerichtet. Dass die Ampeln wegen der fehlenden Markierungen im Baustellenbereich abgeschaltet sind, wie kürzlich der Landesbetrieb für Straßenwesen pauschal erklärte, sei unverständlich, so eine weitere MAZ-Leserin.

Markierung aus Landessicht zwingend notwendig

Kurz darauf hat das das Land, das für die Bauarbeiten und die Abschaltung verantwortlich ist, genauer erklärt, wie das zustande kommt. Aus Sicht von Cornelia Mitschka, Sprecherin des Landesbetriebs, seien die Fahrbahnmarkierungen an großen Kreuzungen zwingend notwendig, bevor die Ampeln wieder eingeschaltet werden, damit „die Fahrzeugführer sich orientieren können und ein ordnungsgemäßer Verkehrsfluss im Bereich des Knotenpunkts gewährleistet werden kann“.

Sie verweist zudem darauf, dass in abgefrästen Bereichen auch die Induktionsschleifen in der Fahrbahn fehlen, „ohne die keine Ampel funktionsfähig ist“. Allerdings sind die Kreuzungsbereiche in Neuruppin bereits länger mit einer neuen Asphaltschicht überzogen.

Vier Unfälle an einer der Kreuzungen

Insgesamt vier Verkehrsunfälle – davon einen schweren – gab es seit Baubeginn bis vergangenen Freitag alleine an Kreuzung B 167 und Präsidentenstraße, sagt Polizeisprecherin Ariane Feierbach. Das ist in ihren Augen angesichts der Bauarbeiten nicht besonders viel. „Die Kreuzung ist kein Unfallschwerpunkt geworden. Anscheinend haben sich die Autofahrer auf die Situation eingestellt.“

Sie ruft dennoch dazu auf, im Baustellenbereich bis zum Ende der Arbeiten besonders vorsichtig zu fahren. Der Landesbetrieb geht davon aus, dass diese bis zum Ende der Osterferien abgeschlossen sind (die MAZ berichtete).

Von Celina Aniol

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