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Berufetag am Schinkel-Gymnasium

Neuruppin Berufetag am Schinkel-Gymnasium

Am Donnerstag war Berufe- und Studieninformationstag am Friedrich-Schinkel-Gymnasium in Neuruppin. Schüler der 10. bis 12. Klasse bekamen Einblicke in die Welt nach dem Abschluss. Viele Institutionen und Ausbildungsstätten präsentierten ihre Angebote. Auch eine ehemalige Schinkel-Abiturientin befand sich unter den Vortragenden.

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Beim Berufsinformationstag am Schinkelgymnasium probiert Donna-Josephine Gröschel (l.) die Schutzausrüstung der Polizei aus.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Ganz schön schwer, so eine Polizeiausrüstung. Knapp vier Kilo wiegt allein der Schutzschild. Aber Donna-Josephine trug ihn auch nur zur Probe, um mal ein Gefühl dafür zu bekommen, was ein Polizist während der Arbeit erleben kann.

Ein Polizeikommissar berichtete am Donnerstag den Schülern der 10. bis 12. Klasse des Karl-Friedrich-Schinkel-Gymnasiums, wie der Einstieg in den Beruf als Polizist gelingen kann.

Donna-Josephine Gröschel (l) in Schutzausrüstung mit Polizeikommissar Franke

Donna-Josephine Gröschel (l.) in Schutzausrüstung mit Polizeikommissar Franke.

Quelle: Peter Geisler

Die Polizei war jedoch nicht die einzige Institution, die den Schülern am Donnerstag eine Perspektive für die Zeit nach dem Schulabschluss zeigte. Den ganzen Vormittag über konnten die Oberstufenschüler verschiedenen Vorträgen lauschen, an Workshops teilnehmen und mit Experten sprechen. Es war Berufs- und Studieninformationstag an der Schule. Das bedeutet, dass verschiedenste Unternehmen, Institutionen und Ausbildungsstätten sich und ihre Angebote präsentierten.

Anders als auf einer Bildungsmesse

„Wenn die Referenten direkt in die Klassenzimmer kommen, ist es viel intensiver als auf einer großen Bildungsmesse“, sagt Ulf Seeger, Mitorganisator des Berufetages am Schinkel-Gymnasium. Deshalb sei auch bewusst ein Termin am Vormittag gewählt worden, weil das Thema Ausbildung und Berufewahl schon in der 10. Klasse ungeheuer wichtig sei.

So waren unter anderem Vertreter der Universität Potsdam, der Technischen Uni Berlin, der Medizinischen Bildungsakademie oder des Landgerichts Neuruppin eingeladen, um den Schülern Lust zu machen, sich nach der Schule zu bewerben.

Ehemalige Abiturientin trägt vor

Auch Vivien Greese, eine ehemalige Abiturientin aus dem Abschlussjahrgang 2015, hielt einen Vortrag. Sie stellte die Studienstiftung vor und erklärte, wie man auch ohne einen akademischen Hintergrund an der Uni Erfolg haben kann oder welche anderen Wege es nach dem Abitur gibt. „Ich gebe den Schülern einen Leitfaden an die Hand. So dass sie eine Vorstellung davon haben, welche Vielfalt es gibt“, sagt Vivien Greese, die inzwischen in Berlin Medizin studiert. Nach ihrem Vortrag stand sie den Schülern für persönliche Fragen zur Verfügung.

Die Schüler hörten den Vorträgen aufmerksam zu. Alessa Bollack aus der 12. Klasse ist nach dem Referat von Vivien Greese optimistisch: „Es gibt eine wahnsinnige Auswahl nach dem Abitur. Der Vortrag hat mir Mut gemacht.“ Auch wenn Alessa nicht alle Angebote des Berufetages gleichermaßen ansprachen, hatte sie doch den richtigen Kurs für sich gefunden. Die Schüler durften frei wählen, an welchen Veranstaltungen sie teilnehmen.

Tradition an der Schule

Den Berufs- und Studieninformationstag gibt es am Schinkelgymnasium schon seit zehn Jahren. Hans-Albert Kurmann, ebenfalls Organisator und Lehrer erklärt, dass diese Art von Berufetag an der Schule einzigartig im Landkreis Ostprignitz-Ruppin sei. „Es ist schade, dass wir so einen Tag nur einmal pro Jahr anbieten können“, sagt er. Die Nachfrage bei den Ausbildungsbetrieben sei groß, man könne gar nicht alle Interessenten einladen.

„Wir bieten unseren Schülern an einem Tag wie diesem sowohl Theorie als auch Praxis an“, sagt Kurmann. Das sei entscheidend, denn viele junge Menschen wüssten oft gar nicht, welche Möglichkeiten sie nach der Schule überhaupt haben.

Am Ende seines Vortrages zeigte der Polizeikommissar den Schülern sogar noch seine Dienstwaffen Schlagstock und Pistole. Wer davon nicht abgeschreckt ist, könnte sich bei der Polizei bewerben. Seit Kurzem sind dort sogar Bewerber unter einer Körpergröße von 1,60 Metern erlaubt. Früher galt eine Mindestgröße, die nun allerdings abgeschafft sei, sagte der Polizist.

Von Jonas Nayda

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