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Bundeswehrorchester in Neuruppin

Neuruppin Bundeswehrorchester in Neuruppin

Das Stabsmusikkorps der Bundeswehr spielt im März gemeinsam mit der Kreismusikschule in Neuruppin ein Benefizkonzert. Das Programm umfasst sowohl Militärmärsche, als auch moderne Pop-Medleys. Zum Höhepunkt des Konzertes werden über 100 Musikanten gleichzeitig auf der Bühne stehen.

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Auch optisch immer ein Erlebnis: die Konzerte des Stabsmusikkorps der Bundeswehr.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Die Bundeswehr schickt eine ihrer ganz besonderen Einheiten nach Neuruppin. Am Freitag, 9. März, gibt das Stabsmusikkorps der Bundeswehr gemeinsam mit der Kreismusikschule in der Neuruppiner Kulturkirche ein großes Benefizkonzert. Auf dem Programm stehen dabei beileibe nicht nur Soldatenmärsche. Die für ein Blasorchester bearbeitete Ouvertüre zur Oper „Ruslan und Ludmilla“ von Mikhail Glinka, ein Flötenkonzert von Cécile Chaminade und ein Filmmusik-Mix aus Jurassic-Park bilden – umrahmt von zwei Märschen – die erste Halbzeit des Konzertes.

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V. l.: Leiter der Kreismusikschule Harald Bölk, Dirigent des Bundeswehrorchesters Reinhard Kiauka, Präsident des Rotary-Clubs Ernst-Peter Jeremias und Oberstabsfeldwebel Jochen Noltekuhlmann.

Quelle: Jonas Nayda

Nach der Pause stimmt dann auch das Bläserensemble der Kreismusikschule mit ein. Die Nachwuchsmusiker präsentieren Ausschnitte aus dem Musical „König der Löwen“, das sie vor Kurzem erfolgreich in der Projektwoche der Evangelischen Schule aufgeführt hatten.

Höhepunkt des Abends: Über 100 Musiker gleichzeitig

Darauf folgen zwei Medleys vom Stabsmusikkorps: „The Wizard of Oz“ und „Keen on Queen“. Sie leiten unmittelbar zum Höhepunkt des Abends hin: Beide Orchester, das Stabsmusikkorps und die Kreismusikschule spielen gemeinsam die bekannte Hymne und den Triumphmarsch aus der Oper „Aida“ von Giuseppe Verdi. Dabei treten nicht nur über 100 Musiker gleichzeitig auf, sondern es kommen auch außergewöhnliche Instrumente zum Einsatz. Extra für Verdis Oper hatte ein Trompetenbauer 1871 ein neues Instrument erfunden, das den Klang eines Ägyptischen Esels erzeugen sollte. Eben diese besonderen Trompeten werden beim Benefizkonzert in der Kulturkirche zu hören und zu sehen sein. Die Blas­instrumente sind über einen Meter lang.

Harald Bölk, Leiter der Kreismusikschule in Neuruppin, ist begeistert von der einmaligen Gelegenheit für seine Schüler, mit echten Profis zusammen zu musizieren. „Die Kinder können ihren Vorbildern auf die Finger schauen, das ist eine große Motivation für unser Orchester“, sagt er.

Jedes Jahr etwas neues

Auch Oberstleutnant Reinhard Kiauka, der das Stabsmusikkorps dirigiert, freut sich auf das Konzert. „Wir versuchen, uns jedes Jahr etwas neues auszudenken. Dieses Mal spielen wir von Klassik bis Rock ein sehr breites Repertoire“, sagt er. Die gemeinsamen Konzerte von Kreismusikschule und Stabsmusikkorps haben bereits Tradition in Neuruppin. In diesem Jahr findet bereits die 14. Auflage des Benefizkonzertes statt.

In den letzten Jahren war die Kulturkirche für das Benefizkonzert stets ausverkauft gewesen. Die Veranstalter rechnen auch dieses Mal wieder mit rund 500 Besuchern.

Einnahmen fließen in Schülerprojekt

Organisiert wird das Konzert vom Rotary Club Neuruppin. Die Einnahmen aus dem Ticketverkauf kommen einem internationalen Schüleraustauschprogramm zugute. Vier Schülern der Evangelischen Schule Neuruppin wird dadurch eine Reise nach Uganda ermöglicht, auf der sie in einer ugandischen Schule Entwicklungsarbeit leisten. Als Starthilfe bekommt die Schule in Uganda außerdem zehn Computer geschenkt.

Das Stabsmusikkorps spielt hauptsächlich auf Empfängen wichtiger Staatsgäste in Berlin. Zum Repertoire des Orchesters gehören daher auch über 70 Nationalhymnen. Eine weitere Aufgabe der Musiker ist aber auch, für wohltätige Zwecke auf Tournee zu gehen, wie es für den 9. März in Neuruppin geplant ist.

Das 14. Benefizkonzert mit dem Stabsmusikkorps der Bundeswehr und der Kreismusikschule findet am Freitag, 9. März, um 19.30 Uhr in der Kulturkirche Neuruppin statt. Eintrittskarten für 15, 20 und 25 Euro gibt es unter 03391/3 55 53 00.

Von Jonas Nayda

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