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Neuruppin CDU blitzt mit Kita- und Schul-Check ab
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin CDU blitzt mit Kita- und Schul-Check ab
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09:51 28.02.2019
Neuruppins CDU-Chef Michael Gayck scheiterte im Hauptausschuss mit dem Antrag für einen Qualitäts-Check für die städtischen Horte und Kitas. Quelle: Andreas Vogel
Neuruppin

Geht es nach dem Votum des Neuruppiner Hauptausschusses, wird es keine zusätzlichen Qualitätstests für die städtischen Horte und Kitas geben. Das Gremium hat einen entsprechenden Antrag der CDU/FDP-Fraktion am Montagabend mit deutlicher Mehrheit abgelehnt. Und das nicht etwa, weil es in den 13 städtischen Kita-Einrichtungen in Neuruppin alles in Ordnung sei und es dort nichts zu verbessern gebe, wie mehrere Abgeordnete betonten. Doch die Politiker bezweifelten, dass der Vorstoß der CDU/FDP-Fraktion der richtige Weg für erhoffte Verbesserungen ist.

SPD, Linke und Grüne skeptisch

Die Fraktion hatte vorgeschlagen, dass die Verwaltung einen kurzen Fragebogen erarbeitet, der über die Einrichtungen an die Eltern verteilt wird und auch anonyme Rückmeldungen ermöglicht. Die Auswertung der Hinweise sollte dann den Stadtverordneten vorgetragen werden, so dass noch vor dem neuen Schuljahr 2019/20 von den Eltern angeregte Veränderungen in den Horten und Kitas angeschoben werden könnten.

„Was soll bei einer Umfrage rauskommen, bei der die Verwaltung die Fragen stellt und auch auswertet?“, fragte SPD-Fraktionschef Nico Ruhle. Auch Ronny Kretschmer (Linke) war skeptisch. Direkte Gespräche mit den Verantwortlichen in den Horten und Kitas brächten mehr als anonyme Kummerkästen, so Kretschmer. Er werde zudem regelmäßig gefragt, ob er mit der Betreuung seiner Kinder zufrieden sei.

CDU: Eltern beschweren sich

Michael Gayck (CDU) erklärte indes, dass er immer wieder von Eltern höre, die mit der Kita oder dem Hort ihrer Kinder nicht zufrieden seien. Um ein Bild darüber zu bekommen, wo etwas weniger gut laufe, sollten die Einrichtungen über die Elternumfrage evaluiert werden. Die CDU nannte jedoch keine Einrichtung, in der es Probleme gibt. Begründung: Die Arbeit dort sollte nicht zusätzlich erschwert werden.

Eine kontinuierliche Verbesserung in den Horten und Kitas sei nur durch ein Qualitätsmanagement möglich, sagte Andreas Haake (Bündnisgrüne), davon sei in dem Antrag jedoch keine Rede. Zudem würden die Einrichtungen sicher alle zwei Jahre geprüft.

Der Vorstoß sei einfach zu nebulös, fand auch Maik Buschmann, der im Neuruppiner Rathaus das Amt für Bildung, Kultur und Soziales leitet. Der Sozialausschuss hatte den Antrag allerdings noch befürwortet. Jedoch hatten auch dort mehrere Abgeordnete Probleme, sie enthielten sich der Stimme. Das letzte Wort haben Neuruppins Stadtverordnete. Sie entscheiden am 11. März, ob es für die städtischen Horte und Kitas so einen Qualitätscheck geben wird.

Von Andreas Vogel

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