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Chancengleichheit für Einschüler

Neuruppin Chancengleichheit für Einschüler

Ivo Haases Projekt „Schulstart – Gleiche Chancen für alle“ sammelte Gelder für 44 Schulranzen und 384 Gutscheine für sozial schwache Familien. 14 Schulmappen wurden am Mittwoch der Neuruppiner Tafel übergeben. Die Macher unterstützen mit dem Projekt seit mehreren Jahren bedürftige Familien und geflüchtete Kinder.

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Ivo Haase, Thomas Kralinski und Gabriele Manthei (v.l.).

Quelle: Jan Philipp Stoffers

Neuruppin. Dank großzügiger Unterstützer für das Projekt „Schulstart – Gleiche Chancen für alle“ ist auch in diesem Jahr der Bedarf an Schulranzen für Einschüler aus sozial schwachen Familien in Neuruppin abgedeckt. Projektleiter Ivo Haase bedankte sich am Mittwoch für die bisher rund 7500 Euro große Summe an Spendengeldern.

44 Schulranzen und 384 Gutscheinen gehen an Bedürftige

Von dem Geld hat Ivo Haase 44 Schulranzen angeschafft – 14 davon wurden an die Neuruppiner Tafel übergeben, die restlichen 30 Schultaschen gehen an Kinder des Neuruppiner Übergangswohnheims. Außer den Schulmappen, die mit Federtasche und Sportbeutel ausgerüstet im Laden rund 200 Euro das Stück kosten, werden von den Spendengeldern 384 Gutscheine für Schulmaterial bereitgestellt – ebenfalls für bedürftige Familien.

Bei der Übergabe der Schulranzen zeigte sich Ivo Haase sehr zufrieden mit der Aktion. „Der Bedarf für Kunden der Neuruppiner Tafel, als auch für geflüchtete Kinder ist gedeckt.“ Ein Wermutstropfen bleibt dennoch. „Die Begeisterung für das Projekt ist etwas rückläufig. Und auch wenn der Bedarf an Schulranzen im Vergleich zum Vorjahr niedriger ist, so darf man nicht vergessen, dass die Kinderarmut gestiegen ist und der Bedarf bald wieder ansteigen könnte“, so Projektleiter Ivo Haase.

Staatssekretär lobt die engagierten Bürger hinter der Aktion

Die Hausherrin der Neuruppiner Tafel, Gabriele Manthei, bedankte sich im Namen ihrer Kunden bei den Spendern für die großzügige Zuwendung. Ebenfalls bei der Übergabe zugegen war der Chef der Staatskanzlei, Thomas Kralinski. Er erinnerte sich an seinen ersten eigenen Schulranzen und wie wichtig es damals für ihn und seine Mitschüler war, diesen zu individualisieren, weil sich in der DDR alle Schulmappen ähnelten.„Heute geht es aber nicht um Individualität. Denn die Hauptsache ist, dass jedes Kind einen gut gefüllten Schulranzen bekommt.“ Auch lobte der Staatskanzleichef das bürgerliche Engagement hinter der Aktion. „Das kann der Staat nicht erbringen, er kann kein Herz zeigen, so wie die Menschen hier“, lobte Thomas Kralinski die Macher hinter dem Projekt.

Informationen zu dem Projekt sind im Internet unter www.schulstart-gleiche-chancen.de erhältlich.

Von Jan Philipp Stoffers

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