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Debattierwettbewerb in Neuruppin

Neuruppin Debattierwettbewerb in Neuruppin

An der Evangelischen Schule in Neuruppin diskutierten am Montag Schüler der 8. und 11. Klasse um die Wette. Beim jährlichen Debattierwettbewerb konnten sich die Sieger ihrer Altersstufe für den Regionalwettbewerb qualifizieren. Dort vertreten sie gleich den ganzen Landkreis, weil keine weitere Schule aus Ostprignitz-Ruppin am Wettbewerb teilnimmt.

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Jeweils vier Schüler der 8. und 11. Klasse traten beim Debattier-Wettkampf an. Die Sieger qualifizierten sich für den Regionalwettbewerb.

Quelle: Jonas Nayda

Neuruppin. Soll für Minderjährige ein Smartphone-Führerschein eingeführt werden? Über diese Frage debattierten am Montag Nachmittag vier Achtklässler der Evangelischen Schule Neuruppin auf der Bühne im Café Tasca. Nach den Achtklässlern traten auch die Elftklässler im schulweiten Debattierwettbewerb an. Der Sieger aus jeder Altersklasse darf jeweils gemeinsam mit dem Zweitplatzierten am Regionalwettbewerb teilnehmen.

Das Thema Smartphone-Führerschein ist nicht einfach, denn Smartphones sind für Achtklässler eine wichtige Sache. Gut, dass es beim professionellen Debattieren feste Regeln gibt, die jeder Debattant einhalten muss.

Die Debatte der Elftklässler zum Thema „Schulnoten im Kunstunterricht“ verlief hochprofessionell

Die Debatte der Elftklässler zum Thema „Schulnoten im Kunstunterricht“ verlief hochprofessionell. Als Sieger setzte sich schließlich Patrick Scheuer (ganz rechts) durch..

Quelle: Jonas Nayda

Der Ablauf des Debattierwettbewerbs ist in beiden Altersklassen getaktet. Vier Redner sind jeweils in pro und contra aufgeteilt. Jeder soll insgesamt gleich viel Redezeit bekommen. Eine Debatte besteht aus drei Teilen: Eine Eröffnungsrunde, in der jeder Redner zwei Minuten für sich allein hat, dann die freie Aussprache, in der zwölf Minuten lang Argumente ausgetauscht werden können, und schließlich die Schlussrunde, in der jeder Redner eine Minute für ein Statement hat.

Die Schiedsrichter sind Zwölftklässler, die schon etwas mehr Erfahrung im Debattieren haben. Die Jury besteht ebenfalls aus älteren Schülern und Lehrern.

So lief der Wettkampf ab

Während der Diskussion herrscht gespannte Stille unter den Zuschauern. Die Jugendlichen auf der Bühne tragen ihre Argumente mit erstaunlicher Ruhe vor. Hinterher erst verrät die 13-jährige Johanna Liebe, wie sie sich tatsächlich gefühlt hat: „Ich war schrecklich aufgeregt. Aber ich konnte mich gut mit dem Thema identifizieren.“

Johanna wird schließlich sogar zur Siegerin ihrer Altersklasse erkoren. Ihre sichere und wohlformulierte Art zu argumentieren, in der heutigen digitalisierten Welt müsse die neue Generation früh geschult werden, mit Smartphones umzugehen, hatte die Jury überzeugt. Gemeinsam mit Abelina Rumpel, die den zweiten Platz geschafft hat, fährt sie am 23. Februar zum Regionalfinale des Landkreises. Allerdings nimmt aus Ostprignitz-Ruppin keine weitere Schule an „Jugend debattiert“ teil, weshalb die Neuruppiner in den Landkreis Oberhavel fahren müssen.

In der Altersklasse der Elftklässler hat sich Patrick Scheuer durchgesetzt. Den zweiten Platz erreichte Emily Quast. Die Elftklässler hatten sich mit der Frage befasst, ob Schulnoten im Kunstunterricht abgeschafft werden sollten.

Von Jonas Nayda

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