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Neuruppin Wie Bedienblenden produziert werden
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Wie Bedienblenden produziert werden
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11:07 14.02.2019
Eine Mitarbeiterin bei PAS in Neuruppin kontrolliert, ob die Waschmaschinenblende fehlerfrei bedruckt ist. Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

Systemblenden. Klingt erst einmal fremd. Kennt aber jeder. Systemblenden gibt es in jedem Haushalt: Auf Wasch- und Geschirrspülmaschinen, auf Mikrowellen und Herden, auf Trocknern und Kühlschränken. Es sind die Blenden mit den Bedienelementen. Mit Knöpfen und Tasten, Drehwählern und Tippfeldern.

Damit man als Verbraucher weiß, wo man an der „weißen Ware“ drehen oder drücken muss und was man wo und wie entstellt, dafür sind die Blenden außerdem bedruckt. Das weltweit agierende Unternehmen PAS hat sich auf solche Systemblenden spezialisiert und entwickelt diese passgenau nach den Wünschen und Vorgaben der Hersteller. Über vier Millionen Bediensysteme sowie mehr als zwölf Millionen Kabelbäume verlassen pro Jahr im gesamten Unternehmen das Werk. Beziehungsweise die Werke, es gibt sie weltweit – an insgesamt 15 Standorten in Deutschland, Polen, Italien, der Ukraine, Türkei, in China, den USA und Mexiko.

18 Spritzgießmaschinen stehen in den Hallen

Eines ist das in Neuruppin: Dort hat sich die PAS Deutschland GmbH auf die Kunststofffertigung verlegt. Bedienblendensysteme für Waschmaschinen und Wäschetrockner sowie automatische Dosiersysteme werden im Treskower Gewerbegebiet hergestellt. Insgesamt 18 Spritzgießmaschinen stehen in den Hallen des Unternehmens, mit einer Schließkraft bis zu 7500 Kilonewton. Die Gussteile werden später im Siebdruck und Tamponverfahren veredelt. Wie das funktioniert, das erfahren MAZ-Leser beim 18. Betriebsausflug.

Für die Besucher, maximal können 15 MAZ-Leser teilnehmen, wird bei der Besichtigung ein spannender Blick hinter die Kulissen des Neuruppiner Unternehmensstandorts der Firma PAS Deutschland garantiert: Am Mittwoch, 27. Februar, ab 14 Uhr innerhalb der Reihe „Betriebsausflug“ der Märkischen Allgemeinen und der Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg (REG). Bei der exklusiven Betriebsführung durch die Räume des Neuruppiner Unternehmens können Neugierige alles über die verschiedenen Systemblenden und Elemente erfahren, die PAS im Portfolie hat.

250 Mitarbeiter am Neuruppiner Standort

Am Anfang wird es eine kurze Unternehmenspräsentation geben, verrät Christopher Zweck, Personalreferent des Unternehmens, das 1992 gegründet wurde. Am Neuruppiner Standort arbeiten derzeit 250 Mitarbeiter.

Dann geht es ins Allerheiligste, das für normale Besucher sonst nicht zugänglich ist, um die Maschinen in Aktion zu erleben. In der Spritzgussabteilung kann man sehen, wie die Bedienblenden im Spritzguss „geformt“ werden: Blenden, Tasten, Displays, Drehwähler.

Eine Art Stempeldruck

Später geht es in die zweite, die Deko- und Montageabteilung. In moderne Digitaldruckmaschinen laufen die Bedienblenden auf der einen Seite hinein und kommen am anderen Ende bedruckt wieder heraus. Den sogenannten Tampondruck dagegen kann man sich als eine Art Stempeldruck vorstellen. Als weitere Veredelung kommt auch das Heißprägeverfahren zum Einsatz. Außerdem kann man die Montage samt Endprüfung erleben.

Interessenten für den Betriebsausflug zur Firma PAS können sich per Mail unter kundencenter.neuruppin@MAZ-online.de oder ab Montag, 18. Februar, 9 Uhr telefonisch im MAZ-Kundencenter melden: 03391/45 75 40. Bei mehr Bewerbern als Plätzen entscheidet das Los. Die Gewinner werden am Freitag, 22. Februar, in der MAZ bekannt gegeben.

Von Regine Buddeke

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