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Neuruppin Die Badesaison hat begonnen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Die Badesaison hat begonnen
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00:37 20.05.2018
Mit einem Sprung direkt in den Ruppiner See rein: Das Jahnbad in Neuruppin lockt bei Sommerwetter viele Besucher an. Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

Hochsommerlich wie die Tage kürzlich soll das Pfingstwochenende nicht werden, aber warm, trocken, heiter, verspricht der Wetterbericht. Für Sonntag sind bis zu 24 Grad angekündigt – prima für einen Besuch im Freibad. Die Badestellen der Region Ostprignitz-Ruppin haben wieder geöffnet und sich auf die Saison vorbereitet.

„Rund 100 Gäste haben wir bereits seit 10. Mai im Neuruppiner Jahnbad begrüßt“, resümiert Stadtsprecherin Michaela Ott. „Wir hoffen, wir erreichen in dieser Saison die Besucherzahlen der Vorjahre.“ Im Sommer 2016 kamen immerhin über 11 800 Badelustige.

„Im vergangenen Jahr waren es nur 6 972 Personen.“ Schuld war hauptsächlich das schlechte Wetter. Veranstaltungen wie der Triathlon am 23. Juni 2018, organisiert vom Kreissportbund Ostprignitz-Ruppin, sollen diesen Sommer neben badelustigen auch viele sportive Gäste anlocken.

Die Sprungbretter im Strandbad Kyritz am Untersee wurden ab 15. Mai wieder in Betrieb genommen Quelle: Alexander Beckmann

Bevor die Seebadeanstalt der Fontanestadt aber überhaupt in die neue Saison startete, wurde einiges gemacht. „Wir haben in den Monaten zuvor in den Sanitärbereichen die Waschtische und Armaturen erneuern lassen und an der Steganlage kleinere Fehlstellen ausgebessert“, sagt Ott. Die alten Strandkörbe ersetzen zudem sieben neue.

Unverändert ist das ausgezeichnete Badewasser im Ruppiner See. Alle vier Wochen bis zum Saisonende Mitte September prüfen Kontrolleure des Gesundheitsamtes den Zustand, so wie an allen anderen Badeseen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Diese trumpfen ebenfalls mit einer sehr guten Qualität.

150 Tonnen frischer Sand

Gern besucht wird auch das Strandbad von Kyritz am Untersee. Der Rasen ist gemäht, die neun Wassertreter, fünf Ruderboote und zwei Kanus sind blitzblank geputzt, die Steganlage wurde ausgebessert. „Es gibt neue Bankauflagen auf den Sitzmauern“, sagt Gabriele Schuster, Geschäftsführerin der Kyritzer Wohnungsbaugesellschaft (WBG), die das Freibad betreibt. „Und wir haben 150 Tonnen frischen Sand aufschütten lassen von einem Tiefbauer aus der Gegend.“

Alle fünf bis sechs Jahre steht das an. Der See holt sich den Sand, der Wind pustet ihn weg. „Es wird zwei Beachpartys diesen Sommer geben, wie immer können Schwimmkurse belegt werden“, berichtet Schuster. „Und den Kindertag am 1. Juni feiern Grundschüler aus Kyritz und Neustadt in unserem Strandbad.“ Die Neustädter müssen auf die Wiedereröffnung ihres Freibads noch etwas warten. 2019 soll es soweit sein, verspricht Bürgermeister Karl Tedsen.

Auch in Lindow wurde bereits angebadet im Gudelacksee. Die Wasserqualität der Naturbadeanstalt ist ausgezeichnet. Quelle: Peter Geisler

45 Kilometer weiter planschen die Lindower wieder wie jeden Sommer in ihrer Badestelle am Gudelacksee. „Das Areal wurde zuvor instandgesetzt und vorbereitet. Regelmäßig wird gemäht“, fasst Amtsdirektor Danilo Lieske zusammen. „Solange das Wetter badefähig ist, ist das Freibad geöffnet.“

Veranda im Seebad Rheinsberg nicht fertig

Schmuck gemacht wurde auch die historische Rheinsberger Badeanstalt am Grienericksee. „Seit 15. Mai haben wir geöffnet“, sagt Olaf Weniger vom dortigen Marineclub. Der Club kümmert sich seit 2009 um das Seebad. Bis zum Saisonstart wollte dieser die Veranda generalüberholen, so Weniger: „Das haben wir nicht geschafft. Die Balken sind neu, aber an den Fenstern hapert es.“ Da das Gebäude unter Denkmalschutz steht, müssen die Originalfenster aufgearbeitet werden. Dies passiert gerade.

„An der Anlage selber brauchten wir dieses Jahr vor Saisonbeginn wenig machen. Das Sprungbrett wurde letztes Jahr erneuert, der Steg vor zwei Jahren.“ Am Kiosk stehen wie immer Eis, Kekse und Getränke zum Verkauf. Und, sollte die Sonne am Wochenende doch zu sehr brennen, werden Schirme verliehen.

Von Anja Reinbothe-Occhipinti

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