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Neuruppin Die Klappbrücke in Altfriesack ist demontiert
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Die Klappbrücke in Altfriesack ist demontiert
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00:18 13.01.2017
Das 7,5 Tonnen schwere Brückenstück wurde langsam über den Lkw gehoben, auf dem sie festgezurrt und abtransportiert wird. Quelle: Peter Geisler
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Altfriesack

Die Brücke aus Metall, die sonst über den Rhinkanal in Altfriesack führt, hängt an einem 100-Tonnen-Kran. Noch schwebt sie in der Luft. Gleich wird sie jedoch auf einen Schwerlast-Lkw gelegt und abtransportiert. Die Brücke wird in den nächsten drei Monaten saniert.

Dienstag mittag demontierten acht Bauarbeiter um Projektleiter Hans-Jürgen Schlestein die Waage-Balken-Klappbrücke. Bereits am Montag hatten die Bauarbeiter mit dem Abbau der Elektrotechnik und der Befestigung des Krans begonnen. Der Aushub der Kanalquerung wurde innerhalb von zwei Stunden über die Bühne gebracht – schneller als geplant. Schlestein erwartete, dass im Drehlager erst noch kleine Verspannung zu lösen wären. Dies war jedoch nicht der Fall. Die Platte konnte unproblematisch und schnell demontiert werden.

Schwebend über dem Schwerlasttransporter, mussten dann jedoch die Befestigungen seitlich der schweren Platte entfernt werden. „Mit der Länge wäre das kein Problem“, erklärt Hans-Jürgen Schlestein, „nur mit der Breite“. Etwa fünf Meter Breite misst das Brückenstück. Wegen der Überbreite und des Gesamtgewichts von 30 Tonnen fuhr der Transporter erst um 22 Uhr in Richtung Norden – begleitet von der Polizei.

Die seitlichen Befestigungen müssen ab. Sonst ist der Transporter zu breit. Quelle: Peter Geisler

In Dömitz wird die Brücke dann mit einem Sandstrahler „metallisch rein gemacht“. Dabei wird die alte Korrosionsschicht komplett entfernt und eine Neue aufgetragen. 60 Jahre soll die Schicht überdauern, so der Projektleiter. Ende März soll die Brücke wieder an ihren alten Platz gebracht und montiert werden. Das Vorhaben wird die Gemeinde dann etwa 320 000 Euro gekostet haben.

Der Abtransport der Brücke ist der Spezialfirma in Mecklenburg-Vorpommern geschuldet. Nach Aussage von Hans-Jürgen Schlestein hätte die Brücke auch vor Ort saniert werden können, jedoch müsste man „eine Einhausung für die Brücke errichten“, erklärt der gelernte Schweißfachingenieur. Bei den Witterungsbedingungen wäre das zu aufwendig. Das kalte Wetter spielte am Dienstag aber keine Rolle. Lediglich starker Wind wäre ungünstig gewesen. „Bis Windstärke fünf können wir arbeiten“, erzählte Hans-Jürgen Schlestein.

Von Lisa Neumann

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