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Neuruppin Ein Meer von Lichtern
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Ein Meer von Lichtern
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16:53 01.12.2016
Die Kinder sind schon in freudiger Erwartung: Gleich wird der lustige Clown auf den Schulhof rollen. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

„Ich geh’ mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir“, erschallt es auf dem Pausenhof der Rosa-Luxemburg-Schule in Neuruppin. Überall huschen Lichttupfer über den dunklen Hof – selbstgebastelte Eulen, Monde und leuchtende Superhelden in Kinderhänden.

Die Kinder der ersten und zweiten Klasse der Rosa-Luxemburg-Schule haben sich mit ihren Eltern im Schulhof versammelt, um in den frühen Abendstunden mit ihren Laternen durch die Stadt zu ziehen. „Ich habe nur die Taschenlampe hier“, sagt Mattie. „Aber ich freue mich trotzdem“. Denn dies war kein normaler Laternenumzug. Begleitet wurden die 150 Schüler von einem Clown-Duo, das sich „Dudel-Lumpi“ nennt. Zwei geschminkte, mit bunt gepunkteten roten Umhängen und klimpernden Narrenmützen verkleidete Spaßvögel, auf die die Kinder schon sehnlichst gewartet haben.

Als Herr Dudel-Lumpi, gefolgt von Dudeline, auf seinem hell erleuchteten und dudelnden Dreirad auf den Schulhof fährt, sind die Kinder nicht mehr zu halten. „Da kommt er endlich“, ruft ein Junge aufgeregt und hüpft vor Freude. Bei der kurzen Einstimmung rufen die Kinder dem Clown ein lautes „Nein“ zu, als er sie fragt, ob sie ins Bett wollten. Auch die Eltern antworten wahrheitsgemäß: mit einem „Ja“. Ihnen setzen wohl die Kälte und der Nieselregen zu. Aufwärmen können sie sich jedoch mit Glühwein, Punsch und Bratwurst.

Der Dudel-Lumpi und Dudeline singen vor dem Laternenlauf auf dem Schulhof mit den Kindern. Quelle: Peter Geisler

Die Kinder hält das Wetter nicht ab; sie marschieren los. „Dort oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir“, singen die Kleinen, als sie, begleitet von Ordnern und der Polizei, auf die Straße gehen.

Angeführt von Dudeline laufen die Mädchen und Jungen über die Präsidenten- und die Eisenbahnstraße. „Mein Licht ist schön, könnt’ ihr es sehn“, singen sie und recken ihre Laternen in die Höhe. Etliche Anwohner stehen am Fenster und gucken neugierig hinaus. Eine besonders originelle Laterne hat der Erstklässler Anton mit seiner Mama gebastelt. „Das ist ein alter Saftkarton“, erklärt er. Die Wände haben sie ausgeschnitten und dünnes, farbiges Papier und Blättern eingeklebt. „Mein Licht ist aus, wir gehn nach Haus“ singen die Kinder und gehen über die Bahnhofsstraße zurück – mit Rabimmel, Rabammel, Rabumm.

Von Lisa Neumann

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