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Neuruppin Ein Versuch, die Wogen zu glätten
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Ein Versuch, die Wogen zu glätten
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09:08 25.07.2013
Der Straßenbau in Radensleben ist umstritten. Quelle: Peter Geisler
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Radensleben

Drei Stunden lang stritten die Anwohner im Seniorenwohnpark mit Mitarbeitern aus dem Rathaus und dem Planer über das Konzept. Die Stadtverwaltung war deutlich spürbar bemüht, den teilweise aufgebrachten Radenslebenern entgegenzukommen.

Seit Monaten sorgt der geplante Ausbau der Straße für Diskussionen. Jahrelang hatten die Radenslebener ihn gefordert. Immer wieder haben sich Anwohner über zunehmenden Landwirtschaftsverkehr beschwert. Zuletzt gab es kaum noch Hoffnungen, dass sich doch noch etwas tut. Als dann die Nachricht kam, die Straße werde jetzt ausgebaut, fühlten sich viele Anwohner überfahren. Mit einem Protestbrief wandten sich 82 von ihnen an die Stadt. Am Donnerstag ging es unter anderem darum, die Wogen zu glätten.

Die Stadt will noch in diesem Jahr mit dem Ausbau der Dorfstraße beginnen. Das bekräftigte der stellvertretende Bürgermeister Arne Krohn. Neuruppin hat Fördermittel zugesagt bekommen – für 2014/15. Krohn. „Es ist also nicht so, dass wir in diesem Jahr unbedingt fertig werden müssen.“
Von den Anwohnern kamen am Donnerstag eine Menge Hinweise. Selbst Ortsvorsteher Hardy Richter konnte nicht allen folgen. Die Idee, für den landwirtschaftlichen Verkehr eine Umgehungsstraße zu bauen, hält er schlicht für „nicht realistisch“. Tatsächlich liegt aber darin das Hauptproblem: in den vielen großen Fahrzeugen der Agrarfirmen, die durch die Straße ins Luch fahren.

Manche Anwohner haben Angst, dass die neue Straße der Belastung nicht standhält. Krohn kann solche Bedenken nachvollziehen, glaubt aber nicht, dass sie berechtigt sind. „Da könnten 65 Busse am Tag drüberfahren, ohne dass etwas passiert“, sagt der Baudezernent. Dass die Belastung in Radensleben durch Lastwagen groß ist, gibt er zu: „Bei manchen steht Landwirtschaft zwar drauf, tatsächlich handelt es sich aber eigentlich schon um Industrie.“
Die Stadtverwaltung will noch einmal zählen, wie viele Fahrzeuge die Dorfstraße benutzen. Am Donnerstag war von bis zu 65 in der Stunde die Rede. Krohn hofft, dass die Radenslebener Hinweise geben, in welcher Zeit es am besten wäre zu zählen.

Ortsvorsteher Hardy Richter will Fragebogen vorbereiten, auf denen alle Hinweise der Radenslebener zusammengetragen werden sollen. Anfang August will der Ortsbeirat dazu tagen. Krohn will prüfen lassen, ob die Tragfähigkeit der Straße möglicherweise doch zu gering sein könnte. Ende August oder Anfang September soll es dann eine weitere Anwohnerversammlung geben.

Von Reyk Grunow

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