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Neuruppin Grünes Licht für eine neue Kita
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Grünes Licht für eine neue Kita
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02:24 30.04.2018
Das Gelände wurde auf Munition abgesucht. Denn auf einem alten Foto war ein Bombentrichter zu erkennen. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Aufatmen bei der Gesellschaft Ibis in Wittenberge, die die Montessori-Einrichtungen in Neuruppin betreibt und an der Alt Ruppiner Allee gegenüber dem evangelischen Friedhof eine neue Montessori-Kita errichten will. „Die Baugenehmigung des Landkreises ist eingetroffen“, sagte am Freitag Ibis-Geschäftsführer Tom Buchholz. Damit könnten die Arbeiten für das Millionenprojekt noch vor dem Herbst beginnen, so Buchholz. 20 neue Plätze für Kinder unter drei Jahren sollen entstehen, denn die Räume im jetzigen Montessori-Kinderhaus am Rosengarten sollen künftig nur noch als Horträume genutzt werden.

Auch die Forst hatte mitzureden

Der Ibis-Chef hofft, dass die Arbeiten für den Neubau, der wohl gut drei Millionen Euro kosten wird, innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden können. Das Projekt zieht sich schon deutlich länger hin als gedacht – ursprünglich sollte die neue Montessori-Kita bereits im vergangenen Jahr in Betrieb gehen. Doch erst zogen sich die Verhandlungen mit der Stadt über einen Erbbaupachtvertrag hin, dann hatte auch die Forst noch ein Wörtchen mitzureden – weil ein Teil der Fläche als Wald galt und erst durch einen Antrag umgewandelt werden musste.

Mehr als 16 000 Löcher in die Erde gebohrt

In den vergangenen Wochen musste zudem eine Spezialfirma das Gelände noch auf Munition absuchen. „Auf einem Luftbild war genau auf dieser Fläche ein Bombenkrater zu sehen“, sagte Buchholz. Denn in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges war Neuruppin mindestens zweimal Ziel von Bombenangriffen der Alliierten geworden. Getroffen wurde dabei nicht allein der damalige Flugplatz, der vor allem der Ausbildung von Piloten diente, sondern auch Flächen auf und neben dem benachbarten Friedhof. Deshalb waren das gesamte Gelände, auf dem die Kita entstehen soll, umgepflügt und mehr als 1600 Löcher ins Erdreich gebohrt worden. Gefunden wurde aber nichts, sagte Gerd Fleischhauer, Truppführer beim Kampfmittelbeseitigungsdienst der Polizei.

Von Andreas Vogel

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