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Eltern gegen Erhöhung von Kita-Gebühren

Lindow Eltern gegen Erhöhung von Kita-Gebühren

Gespräche mit der Kita und den Elternvertreter sollen für Einigung sorgen. Die Eltern hatten sich in der Stadtverordnetenversammlung über die Erhöhung der Gebühren beschwert.

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Stadt Lindow erhebt Widerspruch gegen Klage

Theresa, Mia, Isobel aus der Kita „Kinderland“ in Lindow

Quelle: Peter Geisler

Lindow. Die geplante Erhöhung der Kita-Gebühren in Lindow verstimmt die Elternvertreter der Kindertagesstätte „Lindower Kinderland“. In der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstagabend ergriffen sie das Wort und machten ihrem Ärger Luft.

Zuvor hatte der Lindower Amtsausschuss in seiner Sitzung am 21. November 2016 eine Erhöhung des Beitrags um etwa 90 Euro diskutiert. Die Kosten wurden unter anderem mit Personalkosten und der Veränderung des Betreuungsschlüssels (Anzahl der Erzieher im Verhältnis der zu betreuenden Kinder) begründet. Zum Beschluss kam es jedoch nicht. Der Antrag wurde vertagt, um mit den Eltern und mit der Kita zu sprechen.

Brief an Stadtverordnete

Vor der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstagabend hatten die Elternvertreter einige Fragen und Forderungen formuliert und den Stadtverordneten übergeben. Darin beschreiben die Eltern die Vorgehensweise der Amtes als „intransparent“ und die Gebührenerhöhung als „zu kurzfristig“. Am Ende des Briefes fordern sie, den Beschluss zumindest zu vertagen.

Zu Wort kamen die Elternvertreter, als Lindows Bürgermeisterin Heidrun Otto die Einwohnerfragestunde eröffnete. Die Eltern hatten Kerstin Schmidt als ihre Sprecherin auserkoren. Sie wollte die Gründe für die Gebührenerhöhung wissen. Die Ordnungsamtsleiterin Carmen Noack nannte als Ursache die notwendige Neukalkulation, die das Amt alle zwei Jahre durchführen muss, weil es das Kommunalabgabegesetz so vorschreibt. Außerdem sei der Personalbedarf abermals gestiegen.

Eltern und Stadt uneins

Dem letzten Punkt widersprachen die Eltern vehement. In den Gruppen seien nicht mehr Erzieher, sondern weitere Kinder hinzugekommen. Ebenso habe die Verwaltung die Neuberechnung viel zu spät vorgenommen, so Kerstin Schmidt. Die bis dato letzte Gebührenkalkulation bezieht sich auf das Jahr 2013. Im Zuge dessen merkte die Elternsprecherin an, dass die Bemessungsgrenzen des Einkommens, nachdem sich die Kita-Gebühren richten, angepasst werden müssten. Bei diesen Gebühren würde es sich sonst nicht lohnen, arbeiten zu gehen, sagte die Mutter frustriert. Bürgermeisterin Otto sicherte den Eltern anschließend einen Gesprächstermin mit der Kita zu.

Von Lisa Neumann

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