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Neuruppin Erfolgreich beim Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend musiziert“
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Erfolgreich beim Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend musiziert“
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00:35 31.05.2018
Vierhändig am Klavier beim Bundesfinale in Lübeck: Helene Matthée (Breese) und Theresa Wiegand (Putlitz). Theresa Wiegand lernt an der Neuruppiner Kreismusikschule. Quelle: Joma
Neuruppin

Ian Reib hat außerordentlich gut ins Horn geblasen – und sich so den dritten Platz beim Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ erspielt. „Das ist ein Superergebnis“, sagt Harald Bölk über das Ergebnis des 17-jährigen Neuruppiners, der an seiner Kreismusikschule das Instrument erlernt. „Die Lorbeeren hängen beim Bundeswettbewerb schließlich sehr hoch.“ Schon kleinste Patzer führen da zu einer Abwertung in der Skala und die Konkurrenz sei sehr stark. Ian Reib erhielt für sein Vorspiel in der Hansestadt Lübeck dennoch 20 von 25 möglichen Punkten.

Fünf Prozent Talent, 95 Prozent harte Arbeit

Knapp an dem dritten Platz vorbeigeschrammt ist indes Theresa Wiegand, die in Putlitz lebt, aber an der Neuruppiner Musikschule Klavier lernt. Die 14-Jährige, die beim Finale gemeinsam mit Helene Matthée aus Breese vierhändig gespielt hatte, erspielte 19 Punkte. „Auch darauf können die beiden stolz sein“, sagt Bölk. Genauso wie der Neuruppiner Posaunist Leon Krüger, der 16 Punkte erhielt. Dass der 16-Jährige mit seiner Wertung ohne Platzierung im Siegerfeld etwas gehadert hat, kann der Musikschulleiter verstehen. „Bei der vielen Arbeit, die die Schüler reinstecken, wenn sie am Bundesfinale teilnehmen, kann das schon frustrierend sein.“ Zumal die Entscheidungen der Juroren oft auch für die Lehrer nicht immer nachvollziehbar sind. „Das ist wie beim Fußball. Nur gibt es bei uns keinen Videobeweis.“ Bölk geht davon aus, dass etwa fünf  Prozent der guten Leistung bei einem solchen Wettstreit auf ein besonderes Talent und 95 Prozent auf den Fleiß der Schüler zurückzuführen sind.

Bölk: Sehr gutes Ergebnis für eine kleine Musikschule

Insgesamt 2600 junge Musiker hatten sich für den 55. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ qualifiziert. 120 von ihnen kamen aus Brandenburg. Am Ende gab es in Lübeck 573 erste, 722 zweite und 763 dritte Bundespreisträger. „Dass so eine kleine Musikschule wie wir fast jedes Jahr und oft mit auch noch mit einigen Schülern dabei ist, das ist wirklich bemerkenswert“, sagt Bölk. Zu verdanken sei das nicht nur dem Fleiß der Schüler, sondern auch dem Engagement der Lehrer, die sich jetzt schon wieder auf die nächste Auflage vorbereiten. Neben den Schülern der Neuruppiner Musikschule hat am Bundesfinale auch Hanna-Lena Freye aus Fehrbellin teilgenommen. Die junge Organistin, die an der Evangelischen Schule Neuruppin gerade ihr Abitur ablegt und am Cottbuser Konservatorium Unterricht erhält, wurde von den Juroren mit 19 Punkten bewertet.

Von Celina Aniol

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