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Neuruppin Erster Spatenstich im September
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17:33 10.08.2018
Die Kinder der Kita Blaustern sollen ein neues Gebäude bekommen. Im alten Pfarrhaus haben sie viel zu wenig Platz. Quelle: Peter Geisler
Radensleben

Noch sind nicht alle Zusagen von Behörden unter Dach und Fach, aber die Kirchengemeinde Protzen-Wustrau-Radensleben (Prowura) ist trotzdem zuversichtlich, dass es mit dem geplanten Neubau einer Kita in Radensleben klappt. So zuversichtlich, dass sie für September schon eine große Feier plant.

Drei Ereignisse in einem sollen die Gemeindemitglieder am 23. September begehen: den 170 Gründungstag der alten Kita, das Erntedankfest und – vielleicht das Wichtigste – den ersten Spatenstich für den Neubau eines Kindergartens.

Im Pfarrhaus ist es längst zu eng

Der evangelische Kindergarten ist in Radensleben einer der ältesten weit und breit. Er wurde schon 1848 gegründet. Natürlich hat er sich im Laufe der Zeit immer wieder verändert. Zurzeit werden 23 Mädchen und Jungen in den Räumen des ehemaligen Pfarrhauses betreut.

Dort reicht der Platz aber hinten und vorn nicht – ungünstig geschnitten sind die Räume obendrein. Das Pfarrhaus war eigentlich nie für die Kinderbetreuung gedacht, modernen Anforderungen entspricht es schon gar nicht.

Kirchengemeinde hofft auf Fördermittel

Also hat sich die Kirchengemeinde schon vor mehr als einem Jahr entschieden, eine neue Kita zu bauen. „Platz haben wir genügend“, sagt der Gemeindegeschäftsführer Gregor Hamsch. Das Grundstück hinter dem Pfarrhaus gibt es allemal her.

Mit dem Bauamt ist inzwischen alles weitestgehend abgestimmt. Auch der Landesstraßenbetrieb hat zugestimmt, dass die neue Kita eine Zufahrt auf die Landesstraße bekommen kann. Zurzeit wartet die Gemeinde noch auf die endgültige Fördermittelzusage, sagt Pfarrerin Rose Möllhoff-Mylius. Doch alle sind ganz optimistisch, dass die bald kommen wird.

Die neue Kita soll nicht nur moderner sein – sie soll auch mehr Platz für mehr Kinder bieten. Statt bisher 23 könnten in Radensleben künftig bis zu 40 Jungs und Mädchen betreut werden. Die Kirchengemeinde ist sicher, dass es den Bedarf gibt.

Ortsbeirat hofft auf eigene Räume

Auch der Ortsbeirat von Radensleben hofft auf den Neubau – und das nicht nur wegen des besseren Angebotes für junge Familien. Die Kirchengemeinde hat der Stadt angeboten, in der Kita auch einen Raum für Treffen des Ortsbeirates, von Vereinen oder für private Feiern einzurichten.

Im Gegenzug hat sich Neuruppin verpflichtet, den Kindergartenneubau mit 50 000 Euro zu unterstützen. Der Ortsvorsteher Hardy Richter kann es kaum abwarten, dass endlich gebaut wird. Seit mehr als zehn Jahren drängen die Radenslebener schon auf eigene Räume. Bisher hatten sich alle Ideen dafür irgendwann zerschlagen.

Von Reyk Grunow

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