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Neuruppin Ex-Fußball-Profi bewirbt Straßenfußball-Turnier in Neuruppin
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13:38 13.02.2019
Am Mittwochvormittag stellte Ex-Fußballprofi René Tretschok (unten 2. v. l.) die Fairplay Soccer Tour in der Evi-Schule Neuruppin vor. Quelle: Marius Böttcher
Neuruppin

Am 3. April 2019 ist es wieder soweit – die Fairplay-Soccer-Tour macht wieder in Neuruppin Station. Wie schon in den Jahren zuvor findet das von der Sparkasse ausgerichtete regionale Turnier im Rahmen der bundesweiten Tour, die 2018 mit knapp 22 000 Teilnehmern einen neuen Rekord verzeichnen konnte, im Sportcenter an der Trenckmannstraße statt.

Aus diesem Anlass fand am Mittwochvormittag in der Evangelischen Schule (Evi) Neuruppin, die sich seit Jahren als Partnerschule der Kampagne beweist, ein erstes Treffen mit dem Vizepräsidenten der Deutschen Soccerliga, René Tretschok, statt.

Etwa 50 Mannschaften werden dabei sein

Tretschok, der gebürtig aus Wolfen (Sachsen-Anhalt) stammt, 1997 mit Borussia Dortmund Champions- League-Sieger wurde und später auch bei Hertha BSC kickte, konnte mit Christopher Arndt (Sparkasse), Sascha Seide (Mastercard) und Marcus Penke (Brandenburgische Sportjugend) sowie der Stellvertretenden Schulleiterin der Evi-Schule, Bettina Labahn, Mitstreiter und Förderer des Turniers begrüßen.

„Ich freue mich, zum wiederholten Male in Neuruppin zu sein“, bezeichnete der in Potsdam lebende Tretschok den Standort eingangs als „Heimspiel“. Etwa 40 bis 50 Mannschaften hat man bereits für das Straßenfußball-Turnier gewinnen können, bis zum 3. April sollen es um die 80 sein.

Es geht um sportlich Erfolge und faires Spiel

Im Fokus der Veranstalter steht weniger die sportliche als vielmehr die soziale Komponente. Unterschiede gibt es nicht, wie Tretschok betont: „Wir wollen die Menschen verbinden und Dinge wie Vielfalt, Fairplay, Gleichberechtigung und Zusammenhalt in den Vordergrund stellen.“

Dies wird auch im Regelwerk, welches sich in Spiel-, Fairplay und Fanregeln unterteilt, deutlich. Es wird in vier Altersklassen (AK 6-10, 11-13, 14-17 und Ü 18), jeweils männlich und weiblich, gespielt. Ein Team besteht aus drei Spielern und bewertet werden sowohl der sportliche Erfolg als auch das faire Spiel, durch das man sich trotz frühen Ausscheidens für die weiteren Turniere – Landes- und Bundesfinale – qualifizieren kann. „Auch die Trainer, Betreuer und Zuschauer sind zum fairen Miteinander aufgefordert, ansonsten gibt es auch dort einen Abzug“, verrät Tretschok.

42 Turniere sind für 2019 geplant

Der Landessportbund hat dazu das Projekt „Leuchtturm“ entwickelt, welches den Fairplay-Gedanken beinhaltet, wo je positiver Aktion der Teams Lego-Bausteine zu einem Turm aufgebaut werden. Zusätzlich zum sportlichen Wettstreit wird es am Turniertag auch Workshops in der Evangelischen Schule geben, denn das sportpädagogische Großevent vereint den sportlichen Wettkampf mit vielfaltsbewusstem und demokratischem Miteinander.

42 Turniere sind für 2019 geplant, das Bundesfinale steigt am 24. Juli in Prora, einem Ortsteil der Gemeinde Binz auf Rügen. Bis dahin ist es für Klein und Groß – „bei der Altersklasse über 18 hoffen wir auf mehr Resonanz als zuletzt“ – aber noch ein weiter Weg. Schon dreimal konnte man für das Projekt, welches mit Integrationspreisen ausgezeichnet ist, Bundeskanzlerin Angela Merkel als Schirmherrin gewinnen. „Diesmal hoffen wir auf Familienministerin Franziska Giffey“, erklärt Tretschok, dass bis zum Tourstart eine Entscheidung da ist. Info Anmeldungen sind im Internet unter www.soccer-tour.de oder am Turniertag direkt vor Ort möglich.

Von Marius Böttcher

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